BMW 7er G11 G12 Frontansicht Foto © BMW
Artikel Erstellt Aktualisiert

BMWs Speerspitze in der Kaufberatung

Der 7er: BMWs Business-Flaggschiff

Der 7er ist seit über 40 Jahren BMW-Vorreiter bei Luxus und Innovation. Wie zeigt sich das bei der Generation G11/G12? 

Wenn es um Verkaufszahlen geht, können die automobilen Vertreter der Oberklasse nicht mit den kleineren Fahrzeuggattungen mithalten. Der BMW 7er bildet seit nunmehr vier Jahrzehnten die Speerspitze der Münchner Angebotspalette, wenn es darum geht, edles, wohltemperiertes Vorankommen zu zelebrieren. Aus Sicht des Herstellers nicht weniger wichtig: Die Luxusklasse beschert den Herstellern mit Abstand die größten Margen.

Seit Anbeginn ihrer Existenz befindet sich die BMW-7er-Reihe in einem heißen Konkurrenzkampf mit dem Erzrivalen aus Stuttgart, ehe sich in den 90er Jahren auch noch ein Protagonist aus Ingolstadt daran machte, den beiden Platzhirschen im Oberklasse-Segment wertvolle Anteile streitig zu machen.

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BMW 7er G11: Aktuelle Generation seit 2015 auf dem Markt

Das Marken-Flaggschiff BMW 7er fährt seit Ende 2015 in sechster Generation auf den Straßen dieser Welt. Die Premiere wurde im September des Jahres auf der IAA vollzogen, die Produktion der Nobelkarosse findet wie bei sämtlichen Ahnen im niederbayerischen Dingolfing statt. Die für manche Genießer wohl angenehmste Neuerung im Vergleich zum Vorgänger: Dank dem Verbau von Karbon bei der Karosserie ist die Generation G11/G12 um rund 100 Kilogramm leichter. Das kommt der Sportlichkeit genauso zugute, wie einer verbesserten Effizienz.

Luxus, Fahrfreude und Innovationen sind die Attribute, welche BMW bei seinem Prestige-Objekt Nummer eins traditionell vereint. Feierlich zelebrierte der Münchner Hersteller zuletzt auch das 40-jährige Jubiläum der exklusiven Modellreihe und präsentierte eine limitierte (200 Stück) Sonderedition mit zahlreichen Features.

BMW 7er 2017 Sonderedition 40 Jahre
Der erste BMW 7er von vor 40 Jahren (rechts), neben dem limitierten aktuellen Jubiläumsmodell. Foto © BMW

Bei der Motorenpalette des 7er BMW haben die Ingenieure ein breites Spektrum entwickelt – doch das ökologisch notwendige Thema Downsizing macht auch vor dem 7er nicht Halt: Sogar ein Vierzylinder ist in der Oberklasse von BMW mittlerweile zu finden, der mit seinen 258 PS im 730i die Einstiegsversion darstellt. Das gilt allerdings noch nicht für den Heimatmarkt, wo diese seit 2016 bestehende Variante nicht angeboten wird. Ein neuer BMW 7er steht bereits in den Startlöchern und wie die für das Facelift 2018 veröffentlichte Preisliste zeigt, wird sich das Einstiegsmodell erstmal nicht ändern. Einstiegs-Benziner ist und bleibt in Deutschland somit der BMW 740i mit 326 PS und sechs Zylindern. Wer es ein Stückchen rasanter mag, dem verschafft der BMW 750i mit 450 PS starkem V8 Abhilfe. Seit Markteinführung der Generation G11 finden auch High-Performance-Freunde der M-Abteilung in der Angebotsliste des BMW 7er eine geeignete Sparte. Dazu später mehr.

Während im 7er BMW also drei verschiedene Benziner-Aggregate zur Auswahl stehen, gibt es bei den Selbstzündern lediglich einen Reihen-Sechszylinder - jedoch in drei verschiedenen Ausführungen: Die Leistungsspanne des 3,0-Liter-Hubraum-Herzstückes bietet die Optionen 265, 320 und 400 PS. Das sportliche Maximum bietet der BMW 750d xDrive mit Allradantrieb und einem Drehmoment von wuchtigen 760 Newtonmetern. Der Preis für den rasanten Selbstzünder: Mindestens 115.000 Euro.

BMW M760Li xDrive: Krösus BMW G12 in zwei Ausführungen

BMW 7er-Tuning? Nicht ganz standesgemäß und zum Glück deshalb nicht mehr nötig. Bei der Konzeption der sechsten Generation wurden die Rufe zahlreicher Anhänger von Luxuslimousinen nämlich erhört: Das Topmodell der 7er Baureihe trägt seit 2015 erstmals das berühmte „M“ im Namen und heißt M760Li. Als einziger Vertreter hat dieses Exemplar noch ein V12-Herz unter der Motorhaube, 610 PS stark und mit 6,5 Liter Hubraum ausgestattet. Allradantrieb gehört bei der High-End-Luxusklasse zur Serienausstattung. Wie der Namenszusatz „Li“ verrät, rollt das mindestens 171.800 Euro teure Exemplar ausschließlich als Langversion zum anspruchsvollen Kunden. Die Modelle mit verlängertem Radstand gehören baureihenspezifisch übrigens allesamt der Gattung "G12" an.

Die wichtigste Entscheidungsfindung des Kunden im Auswahlprozess der Topvariante: Das M-Modell gibt es in zwei verschiedenen Versionen: in der Sport- oder als Luxusausführung mit dem Namenszusatz „V12 Excellence“. Preislich besteht kein Unterschied, letztere setzt mehr auf Noblesse und Hochglanz, während Freunde sportlicher Dynamik mit dem athletischer gestylten M760Li glücklich werden. Statt Chrom-Applikationen bestimmen hier markantere Karosseriekurven und Lufteinlässe das Gesamtbild, hinzu kommen ein sportlicheres Räderwerk sowie eine gediegene Matt-Lackierung. Ein weiterer Unterschied: Aufgrund fehlender Aerodynamik-Anbauteile ist die Höchstgeschwindigkeit der Nobel-Version wie bei allen anderen Versionen auf 250 km/h begrenzt, während bei der Sportversion dank M Driver’s Package erst bei stolzen 305 km/h Schluss ist.

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BMW 7er G11 G12 Seitenansicht
Was sämtliche Ausführungen der BMW 7er-Reihe gemeinsam haben: Es gibt sie auch als Langversion. Die Modelle mit verlängertem Radstand tragen die Baureihen-Kennung G12. Foto © BMW

Der BMW 7er Hybrid: 45 Kilometer Reichweite im 740e iPerformance

Unter dem Begriff „iPerformance“ bündelt BMW beim 7er dem eigenen Bekunden nach die Performance eines BMW TwinPower Turbomotors mit der Effizienz eines Elektromotors. Natürlich steht beim BMW 7er Hybrid nicht nur der Wohlfühlfaktor im Vordergrund, sondern auch das Gefühl, die technische Avantgarde zu bewegen: Dem 740e weisen die Ingenieure CO2-Emissionen in Höhe von 49 Gramm pro Kilometer aus - nicht einmal die Hälfte des Ausstoßes des sparsamsten Dieselvertreters. Im grünsten Vertreter der Modellreihe kommt das gleiche 258 PS starke Aggregat wie im 730i zum Einsatz. Bei diesem Motor handelt es sich übrigens um den stärksten Vierzylinder, der jemals (ab Werk) in einen BMW montiert wurde. Im Hybrid-7er wird das Aggregat von einer 113 PS starken Elektromaschine unterstützt, was der Beschleunigung des knapp zwei Tonnen schweren Gefährts nicht abträglich ist. Und rein elektrisch geht die grüne Fahrt dann immerhin 45 Kilometer weit. Der Basispreis für den BMW 740e Automatik ohne Allradantrieb beträgt 96.600 Euro.

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7er BMW Langversion: Modell G12 für mehr Platz im Fond

Was sämtliche Ausführungen der BMW 7er-Reihe gemeinsam haben: Es gibt sie auch als Langversion. Deutschland stellt ohnehin nicht den Kern-Absatzmarkt der Modelle G11 und G12 dar, auf die Langversion trifft dies umso mehr zu. Wie bei anderen Herstellern im Premiumsegment ist der Fokus längst auf die Märkte Nordamerika und Asien gerichtet, wo geräumige Luxusliner gefragter sind als hierzulande. Speziell auf dem boomenden Automarkt in China und in Ländern der arabischen Halbinsel finden sich zahlreiche dankbare Abnehmer für den BMW 7er in seiner verlängerten Ausführung. Die mit der Verkaufsbezeichnung „L“ ausgestatten Modelle sind 14 Zentimeter länger - macht insgesamt 5,24 statt 5,10 Meter.

BMW 7er: Preis und technische Daten im Überblick

Ab März 2018 bekommt die Oberklasse BMW 7er ein Facelift, dann werden auch die Basispreise steigen. Hier die noch aktuelle Preisliste des BMW 7er G11/G12:

Benziner

BMW 740i: Hubraum: 2.998 ccm, R6-Zylinder, Leistung: 240 kW/326 PS bei 5.500–6.500 U/min, maximales Drehmoment: 450 Nm bei 1.380-5.000 U/min, 0-100 km/h: 5,5 s, Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h, Verbrauch kombiniert: 6,8–7,0 l, CO2-Emmission: 159-164 g/km Preis: ab 93.000 Euro (Langversion 740Li: 98.500 Euro).

BMW 740Li xDrive: Hubraum: 2.998 ccm, R6-Zylinder, Leistung: 240 kW/326 PS bei 5.500–6.500 U/min, maximales Drehmoment: 450 Nm bei 1.380-5.000 U/min, 0-100 km/h: 5,5 s, Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h, Verbrauch kombiniert: 7,3–7,5 l, CO2-Emmission: 169-174 g/km Preis: ab 101.900 Euro.

BMW 750i: Hubraum: 4.395 ccm, V8-Zylinder, Leistung: 330 kW/450 PS bei 5.500–6.000 U/min, maximales Drehmoment: 650 Nm bei 2.000-4.500 U/min, 0-100 km/h: 4,7 s, Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h, Verbrauch kombiniert: 7,9–8,1 l, CO2-Emmission: 184-189 g/km Preis: ab 111.500 Euro (Langversion 750Li: 116.800 Euro).

BMW 750i xDrive: Hubraum: 4.395 ccm, V8-Zylinder, Leistung: 330 kW/450 PS bei 5.500–6.000 U/min, maximales Drehmoment: 650 Nm bei 2.000-4.500 U/min, 0-100 km/h: 4,4 s, Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h, Verbrauch kombiniert: 8,1–8,3 l, CO2-Emmission: 189-194 g/km Preis: ab 114.900 Euro (Langversion 750Li xDrive: 120.200 Euro).

BMW M760Li xDrive: Hubraum: 6.592 ccm, V12-Zylinder, Leistung: 448 kW/610 PS bei 5.500–6.500 U/min, maximales Drehmoment: 800 Nm bei 1.550-5.000 U/min, 0-100 km/h: 3,7 s, Höchstgeschwindigkeit: 305 km/h (mit M Driver’s Package), Verbrauch kombiniert: 12,6 l, CO2-Emmission: 294 g/km Preis: ab 171.800 Euro (760Li xDrive V12 Excellence: 171.800 Euro).

Diesel

BMW 730d: Hubraum: 2.993 ccm, R6-Zylinder, Leistung: 195 kW/265 PS bei 4.000 U/min, maximales Drehmoment: 620 Nm bei 2.000-2.500 U/min, 0-100 km/h: 6,1 s, Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h, Verbrauch kombiniert: 4,5–4,9 l, CO2-Emmission: 119-129 g/km Preis: ab 87.200 Euro (Langversion 730Ld: 92.600 Euro).

BMW 730d xDrive: Hubraum: 2.993 ccm, R6-Zylinder, Leistung: 195 kW/265 PS bei 4.000 U/min, maximales Drehmoment: 620 Nm bei 2.000-2.500 U/min, 0-100 km/h: 5,8 s, Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h, Verbrauch kombiniert: 4,8–5,2 l, CO2-Emmission: 127-137 g/km Preis: ab 90.600 Euro (Langversion 730Ld xDrive: 96.000 Euro).

BMW 740d xDrive: Hubraum: 2.993 ccm, R6-Zylinder, Leistung: 235 kW/320 PS bei 4.400 U/min, maximales Drehmoment: 680 Nm bei 1.750-2.250 U/min, 0-100 km/h: 5,2 s, Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h, Verbrauch kombiniert: 5,1–5,3 l, CO2-Emmission: 134-139 g/km Preis: ab 98.300 Euro (Langversion 740Ld xDrive: 104.300 Euro).

BMW 750d xDrive: Hubraum: 2.993 ccm, R6-Zylinder, Leistung: 294 kW/400 PS bei 4.000-4.400 U/min, maximales Drehmoment: 760 Nm bei 2.000-3.000 U/min, 0-100 km/h: 4,6 s, Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h, Verbrauch kombiniert: 5,7–5,9 l, CO2-Emmission: 149 g/km Preis: ab 115.000 Euro (Langversion 750Ld xDrive: 120.200 Euro).

Hybrid

BMW 740e iPerformance: Hubraum 1998 ccm, R4-Zylinder + E-Motor, Systemleistung: 240 kW/326 PS bei 5.000-6.500 U/min, maximales Drehmoment: 500 Nm, 0-100 km/h: 5,4 s, Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h, Verbrauch kombiniert: 2,1-2,2 l, CO2-Emmission: 49 g/km Preis: ab 96.600 Euro (Langversion 740Le iPerformance: 102.000 Euro).

BMW 740Le xDrive iPerformance: Hubraum 1998 ccm, R4-Zylinder + E-Motor, Systemleistung: 240 kW/326 PS bei 5.000-6.500 U/min, maximales Drehmoment: 500 Nm, 0-100 km/h: 5,3 s, Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h, Verbrauch kombiniert: 2,5 l, CO2-Emmission: 56 g/km Preis: ab 105.400 Euro.

  • Länge 5.098-5.238 mm
  • Breite 1.902 mm
  • Höhe 1.467-1479 mm
  • Radstand 3.070-3210 mm
  • Leergewicht 1.755-2.070 kg
  • Ladevolumen 420-515 kg A
  • Abgasnorm Euro 6

Für welche Antriebsvariante des BMW 7er soll man sich entscheiden? Die Leistung der M-Variante braucht man ja nicht an jedem Tag des Jahres. Es empfiehlt sich, nicht auf Allradantrieb zu verzichten. Das grüne Gewissen drängt uns zwar in Richtung Hybrid-Version, diese Variante erfordert Erfahrungsberichten zufolge jedoch allerhand Zugeständnisse, die man in diesem Segment nur mit sehr großem ökologischen Enthusiasmus zu machen bereit ist. Hauptkritikpunkt ist hier wohl die rein elektrische Reichweite von 45 km.

Aus unserer Sicht ist der BMW 750i xDrive eine sehr gute Wahl. Er verbindet mit seinem V8 satte Leistung mit ordentlichem Durchzug und kann auch in puncto Preis-Leistung überzeugen. Auf die Langversion lässt es sich getrost verzichten, dafür kommt der erste Haken in der Aufpreisliste des Luxus-BMWs ans Sportgetriebe Steptronic für 290 Euro. Diese Wahl erfordert laut BMW-Konfigurator in der Basis 115.190 Euro.

BMW 7er G11 G12 Laserlicht
Die Laserlichter des BMW i8 gefallen nicht wenigen ziemlich gut. Beim neuesten 7er gibt es die Möglichkeit, das schicke Accessoire zu adaptieren. Foto © BMW

Die Karosserie des BMW 7ers: In welcher Farbe sieht die Baureihe G11 am besten aus?

Für das Blech-/Carbon-Kleid des BMW 750i xDrive gibt es, die Lackierung betreffend, 18 verschiedene Möglichkeiten. Bei „Schwarz uni“ handelt es sich um die kostenfreie Basisfarbe. „Alpinweiß uni“ kostet 400 Euro zusätzlich, einige weitere Farben schlagen mit 1.100 Euro zu Buche. Neben den 14 Standard-Farben existieren vier Optionen, welche der hauseigenen Edelschmiede "BMW Individual" entstammen – zum Preis von je 2.400 Euro. Dort lässt sich aber, wie der Name "Individual" schon vermuten lässt, die Farbe auch gänzlich individuell gestalten und wählen. Bei Konfiguratoren von Autoherstellern lassen sich bestimmte Elemente oftmals nur in Verbindung mit bestimmten Paketen auswählen. Bei BMW ist die Anzahl der  Außenfarben teils an die gewählte Motorisierung gebunden. Ein Preisvorteil erwartet übrigens Käufer, die sich für das M-Paket entscheiden: Hier sind die vorab wählbaren Farben im Preis schon inklusive.

Die Wahl für unseren BMW 750i xDrive fällt auf „Imperialblau Brillanteffekt metallic“, das bei Tag und Nacht Eleganz und Anmut ausstrahlt und für einen Aufpreis von 1.100 Euro zu haben ist. Bevor es an das Felgenkleid geht, steht unser Testmodell nun bei einem Preis von 116.290 Euro.

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BMW 7er Felgen: Für welches Beinkleid entscheiden?

Die Fahrwerkskomponenten sind für den Charakter eines jeden Fahrzeuges fundamental. Bei der Wahl der Felgen werden optisch die Weichen gestellt, ob eher ein sportliches Modell bevorzugt wird, oder man eine elegante Optik angestrebt. Natürlich hat der Premiumhersteller aus München eine breite Palette an Felgen in unterschiedlichen Designs und Größen parat. Besonders angetan hat es uns die Kreation „BMW Ind LMR V 649 I Bicolor, geschmiedet, MB/NLE“ in 20 Zoll, auch wenn der Preis von 3.550 Euro auf den ersten Blick recht stolz erscheint. Allerdings bieten Schmiederäder durch ihre spezielle Fertigung auch entscheidende Vorteile. Sie können nämlich durch die höhere Verdichtung mit weniger Material hergestellt werden, ohne dass dabei die Steifigkeit oder Belastbarkeit abnimmt. Im Gegenteil: Ein geringeres Gewicht - bis zu 40 Prozent lassen sich im Vergleich zu Gussrädern einsparen - sorgt auch für eine geringere ungefederte Masse, was für die Räder bei höheren Geschwindigkeiten zunehmend relevant wird.

Wer auf solche technischen Feinheiten nicht ganz so viel Wert legt, ist aber auch mit den anderen Felgen mehr als gut bedient. So hat BMW auch drei Felgentypen ohne Aufpreis im Angebot. In unserem Konfigurator-Test war jedoch eine davon (18'' LMR Vielspeiche 619) vergriffen und eine weitere (19'' M LMR Doppelspeiche 647 M Bicolor mit MB/NLE) nur in Verbindung mit M Sportpaket und Interieurdesign Pure Excellence verfügbar.

BMW 7er G11 G12 M Paket Felgen
Natürlich haben die Bayerischen Motoren-Werke für den 7er eine breite Palette an Felgen in unterschiedlichen Designs und Größen parat. Foto © BMW

BMW 7er 2015: Luxus pur im Innenraum

Kommen wir zum Interieur. Dass speziell in der Verbindung von Komfort und Sportlichkeit der bayerischen Luxuslimousine nur sehr wenige Konkurrenten das Wasser reichen können, ist kein Geheimnis. Die Frage ist: Wie viel Wert legt der individuelle Kaufinteressent auf den jeweiligen Charakterzug?

Wo es in anderen Oberklasse-Fahrzeugen schon etwas holprig wird, soll man sich in der BMW-Luxuslimousine noch auf Wolke sieben fühlen: die ultimative Bequemlichkeit soll auch bei höheren Geschwindigkeiten keine Einbußen erleben. Neben zahlreichen Verstaumöglichkeiten und viel Platz gibt es eine Errungenschaft, mit denen jeder BMW 7er vom Typ G11/G12 serienmäßig aufwartet: der Gestensteuerung.

In Zeiten, in denen die Cockpits mancher Autos bereits einem Flugzeug ähneln, sollen sich die Insassen im BMW 7er wieder mehr aufs Wesentliche konzentrieren können. Erleichterung und weniger Ablenkung vom Hightech-Flair versprechen sich die Entwickler mit der Gestensteuerung. Dieses Feature könnte von außerhalb des Fahrzeuges vielleicht albern wirken, ermöglicht jedoch ein intuitives Bedienen des Bordcomputers. Wie das in der Praxis funktioniert, darüber konnten wir uns noch keinen Eindruck machen. Diesbezügliche Erfahrungsberichte schildern ein nettes Gimmick, das jedoch bis dato wirkliche Praktikabilität vermissen lässt. Wer auf die Gestensteuerung verzichtet, kann den Bordcomputer auch über einen zentralen Regler in der Mittelkonsole bedienen.

BMW 7er: Basisausstattung im Überblick

  • Intelligenter Notruf
  • Driving Assistant 
  • Alarmanlage
  • Adaptives Fahrwerk
  • Auto Start Stopp Funktion
  • Servotronic
  • Fahrerlebnisschalter mit vier verschiedenen Stufen
  • Active Air Stream Niere
  • Sitzheizung vorne
  • Mittelarmlehne im Fond
  • Sport-Multifunktionslenkrad mit Leder
  • Geschwindigkeitsregler
  • Zwei-Zonen-Klimaautomatik
  • Adaptiver LED-Scheinwerfer
  • BMW Display Key
  • BMW Gestiksteuerung
  • LED-Nebelscheinwerfer
  • Regensensor
  • Parkassistent
  • Rückfahrkamera
  • Beheizbare elektrische Außenspiegel
  • Navigationspaket ConnectedDrive
  • HiFi-Lautsprechersystem
  • Bordcomputer

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Im BMW-Konfigurator besteht der nächste Schritt im Wählen der Polsterung. Hier gibt es neben neun Kreationen ohne Aufpreis auch die Möglichkeit, BMW Individual-Exemplare zu wählen. Beispielsweise die besonders edle Volllederausstattung „Merino“ in Rauchweiß, die mit 5.860 Euro zu Buche schlägt und außerdem die Zuwahl des elektrisches Glasdachs sowie des Alcantara-Dachhimmels erfordert, wofür weitere 3.090 Euro fällig werden. Diese Elemente lassen den Kaufpreis eines BMW 750i xDrive etwas steigen. Die Interieurleisten in Edelholzausführung „Fineline“ hochglänzend mit Aluminium-Blende der Mittelkonsole hingegen gibt es ohne Aufpreis. Insgesamt stehen wir somit bei 128.790 Euro.

BMW 7er G11 G12 Innenraum Cockpit
Im Flaggschiff der Marke BMW gibt es zahlreiche Features, mit denen sich der Innenraum der Luxuslimousine weiter aufwerten lässt. Foto © BMW

BMW 7er-Reihe: Ausstattungsvarianten, Pakete und Editionen

Bei der 7er-Reihe vom Typ G11/G12 hat BMW das M Sportpaket als dynamische Alternative zum luxuriösen Paket Design Pure Excellence im Angebot und zielt damit auf BMW-Fans, die auf einen athletischen Auftritt setzen. Gegen einen Aufpreis von mindestens 5.800 Euro gehören 19-Zoll-Felgen zum Auto, optional können die Beinkleider auch größer ausfallen. Für die leistungsstärkeren Modelle mit Acht- und Zwölfzylinder befindet sich auch eine M Sportabgasanlage auf der Preisliste.

Wie bereits geschildert entscheiden sich Kunden beim Topmodell BMW M760Li xDrive zwischen zwei Ausführungen: Der MW M760Li xDrive V12 Excellence zielt eher auf den asiatischen Markt, ein Blick in die Ausstattung verrät, warum: Hier liegen die Schwerpunkte auf exklusiverem Komfort und eleganterem Luxus. Eine Design-Bremse mit silber eloxierten Bremssätteln, zahlreiche Chrom-Elemente, ein Dachhimmel in Alcantara oder ein nobles Lederlenkrad mit Holzapplikationen sorgen hier für eine Spur Extra-Noblesse.

Auch bei schwächer motorisierten Modellen der BMW 7er-Reihe gibt es umfangreiche Ausstattungsvarianten -  von sportlich über elegant bis hilfreich bezüglich der Fahrassistenz wird für jede Geschmackslage Passendes geboten. Vom Konfigurator könnte sich manch einer erschlagen fühlen - schließlich gibt es kein anderes Fahrzeug der Bayern mit einer vergleichbar umfangreichen Ausstattungsliste.

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Ein hilfreiches Feature stellt die Neuerung "ferngesteuertes Parken" dar: Für 550 Euro lässt sich der Zwei-Tonnen-Bolide per Fernsteuerung (der Schlüssel des 7ers ist mit Display und Touchscreen ausgestattet) in und aus Parklücken manövrieren. Allerdings gibt es das praktische Schaustück nur in Kombination mit dem Surround-View-System. Die Vorrichtung ist für die optimale Abbildung der Fahrzeugumgebung anhand mehrerer integrierter Kameras zuständig und verfügt zusätzlich über Panoramaview und einen 3D-Sichtmodus. Wirklich notwendig sind diese Assistenzsysteme nicht, der Bequemlichkeit dienen sie aber allemal.

In Sachen Audio sorgt hochwertige Bowers & Wilkins Diamond-Surround-System für ein Klagerlebnis, das auch Audiophile begeistern sollte. Aber auch eine Stufe darunter bietet das Soundsystem Harman Kardon (1.200 Euro) noch durchaus imposante Klangeigenschaften, nämlich eine Verstärkerleistung von 600 Watt bei einer Klangausspielung über 16 Lautsprecher. Außerdem: Nicht umsonst stellt dieses System bei anderen BMW-Modellen in Sachen Sound die Topversion dar. Letztlich muss der Musikbegeisterte selbst entscheiden, ob ihm das Bowers-&-Wilkins-System einen Mehrpreis von immerhin 4.450,01 Euro wert ist.

Die Laserlichter aus dem BMW i8 gefallen nicht nur so manchem Science-Fiction-Fan. Beim 7er der neuesten Generation besteht die Möglichkeit, das schicke Accessoire für 3.900 Euro mitsamt dem Innovationspaket zu odern. Darin befindet sich auch das BMW Head-Up Display sowie die Erweiterung "Driving Assistant Plus". Folgende Spielereien können Sie sich für das Nobel-Flaggschiff der Bayerischen Motoren-Werke auch noch gönnen: Garagentoröffner (260 Euro), Soft-Close-Automatik der Türen (680 Euro), für die BMW übrigens kürzlich verklagt wurde, und ein M-Lederlenkrad für 400 Euro. Weil dieses jedoch nur in Verbindung mit dem M-Sportpaket erhältlich ist, steht der zusätzliche Preis bei 5.800 Euro.

Zum Abschluss noch etwas ganz Besonderes: Das Ambient Air Paket versprüht Duftaromen im Fahrzeuginnenraum, die Intensität ist in drei Stufen regelbar. Wie das funktioniert? Im Handschuhfach befinden sich verschiedene Duftkartuschen. Hier werden nochmal 320 Euro fällig.

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BMW-Konfigurator: Das ist unser 7er BMW

Unser Wunsch-7er kann sich summa summarum durchaus sehen lassen: Wir liebäugeln mit dem BMW 750i mit Allradantrieb, dessen Basispreis aktuell (nur noch bis ca. Ende Februar) 114.900 Euro beträgt. Wir spendieren unserer BMW-Luxuslimousine die Sport-Automatic Steptronic für 290 Euro. Mit der Lackierung „Imperialblau Brillanteffekt metallic“ kostet das Wunsch-Fahrzeug zwischenzeitlich 116.290 Euro. Wir schmücken unseren BMW 7er-Testwagen mit den 20-Zöllern „BMW Ind LMR V 649 I Bicolor, geschmiedet, MB/NLE“, welche mit 3.550 Euro veranschlagt sind und den Preis auf 119.840 Euro hieven.

Bei der Polsterung entscheiden wir uns für die Volllederausstattung „Merino“ in Rauchweiß für  5.860 Euro, dazu kommen ein Panorama-Glasdach sowie der Dachhimmel in Alcantara. Preis: 3.090 Euro. Nun steht unser Traum-Siebener-BMW bei 128.790 Euro. Bei den Interieurleisten geben wir uns sparsam und gehen weiter zu den Paketen. Wir leisten uns für 550 Euro das ferngesteuerte Parken, hierfür wird allerdings Surround View für 740 Euro benötigt. Mit etwas mehr – nämlich 3.900 Euro – schlägt das Innovationspaket zu Buche. Für 1.200 Euro ist das Harman Kardon Surround Sound System zu empfehlen, bei anderen BMW-Modellen bereits die Topwahl bezüglich Audio-Genuss.

Mit den weiter oben aufgeführten kleineren Gimmicks wie dem Garagentoröffner (260 Euro), der Soft-Close-Automatik (680 Euro),  dem M Lederlenkrad (400 Euro) und Ambient Air Paket (320 Euro) kommt der BMW 7er auf einen Gesamtpreis von 134.670 Euro, wenn durch Verwendung des M Sportlenkrades laut Konfigurator das M Sportpaket für 5.800 Euro dazu gebucht wird. Abschließend wählen wir noch die M-Sportbremse mit blau lackierten Bremssätteln und M-Schriftzug für 225 Euro sowie einen Heckspoiler für 350 Euro. Macht insgesamt für unseren Driven-Luxury-7er einen Gesamtpreis von ca. 135.000,00 Euro.

BMW M760Li xDrive Heckansicht
Bei der sechsten Generation wurden die Rufe zahlreicher Anhänger erhört: Das Topmodell der 7er Baureihe trägt das berüchtigte „M“ im Namen und heißt M760Li.Foto © BMW

Neuer 7er BMW: Ausblick auf das Facelift 2018

Zahlreiche BMW-Enthusiasten schielen darauf: Einen BMW 7er Kombi, eine Coupé-Variante oder auch eine dachlose 7er-Variante sind Träume, die in nicht wenigen Köpfen herumgeistern. Während Pläne für einen Kombi (vorerst) abwegig sind, könnte noch in diesem Jahr ein BMW 7er Coupé oder auch ein Cabrio vom Band rollen. Verpackt werden diese Luxusmodelle dann jedoch im Gewand der wiederbelebten 8er-Modellreihe.

Der 7er BMW 2017 selbst ist schon wieder ein Auslaufmodell: Das BMW 7er-Facelift steht bereits in den Startlöchern und rollt ab März 2018 vom Band. Die Preisliste für das Update wartet wenig überraschend mit Preissteigerungen auf. Los geht es mit dem BMW 730d ab 88.300 Euro statt bisher 87.200 Euro. Während die BMW 7er-Reihe optisch nur dezente Neuerungen erhält, gibt es bei den Infotainment- und Assistenzsystemen umfangreichere Anpassungen. An Bord des neuen Flaggschiffes ist die jüngste Ausbaustufe von BMW iDrive und auch das autonome Fahren kommt wieder ein Stückchen näher: Ein „Personal CoPilot“ genanntes BMW-Feature führt auf Knopfdruck Spurwechsel aus, der Driving Assistant Plus erhält analog zum neuen BMW 5er eine Modernisierung.

Mit an Bord sind dann eine Kreuzungswarnung sowie eine Falschfahrerwarnung, welche bedrohliche Situationen im Keime ersticken soll. Abschließend soll auch das Abrufen von SMS oder Emails während der Fahrt einfacher werden.

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