Der Aston Martin One-77 (Nr. 67) in weiß vor einer Garagenauffahrt. Foto: AIL
Artikel Erstellt Aktualisiert

Einer von 77: Die Nr. 67 des Aston Martin One-77

Der Aston Martin One-77 ist ein seltenes wie edles Hypercar

Die Stückzahl macht den Namen. Die technischen Daten machen das Hypercar

Wann ist ein Auto besonders? Wenn es mehr ist als ein Fortbewegungsmittel, mit dem man nur von A nach B kommen möchte. Wenn es Emotionen auslöst und Begehrlichkeiten weckt, die auf rein rationaler Basis gar nicht mehr zu erklären sind.

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Foto Christan Finke

Christian Finke,
CEO AIL AG

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Der Aston Martin One-77 bietet besondere Exklusivität

Was bedeutet Exklusivität? Wenn ein Auto in 2.200 Stunden Handarbeit gefertigt wird und nicht vom Band kommt, wie der Aston Martin Vanquish, der ab 250.000 Euro zu haben war: Ist das nicht exklusiv? In Gaydon, Warwickshire, war man der Meinung, dass es das noch nicht ist. Es ging noch mehr. Es ging um das Maximum, das zugleich das Optimum sein sollte oder wie die Briten selbst sagen: „Der Inbegriff von allem, wofür Aston Martin steht.“ Nichts weniger war der Anspruch und nichts weniger ist daraus geworden, als der One-77 von der Idee zum ultimativen Aston Martin wurde.

Eine Detailaufnahme des Aston Martin One-77, die besagt, dass es die Nummer 67 ist.
Foto: AIL

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Welche Zutaten machen dieses besondere Auto aus? Da wäre zunächst die strenge Limitierung zu nennen. Nur 77 Stück hat man im Aston-Martin-Werk handgefertigt. Ja, so nüchtern, so pragmatisch kann die Namensfindung für einen Hypersportler ablaufen, denn es gab eben einen von 77 Boliden für einen Kunden – vorausgesetzt, man kam zum Zug. Wie erwähnt, lief der One-77 nicht einfach vom Band, wie quasi alle anderen Autos der Welt, sondern wurde in 2.700 Mannstunden handgearbeitet. Nicht nur dadurch ergab sich der hohe Preis, der für das Auto aufgerufen wurde: Eine Million Pfund. Damit war er eines der teuersten Autos der Welt, wenn nicht das teuerste, je nachdem, wo er seinen stolzen Besitzer fand, denn der Endpreis hing ja auch von den Wechselkursschwankungen ab.

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One-77 kaufen

Mittlerweile ist der Wert des Fahrzeugs auf dem „Gebrauchtwagenmarkt“ – schon, dass es sich unpassend anfühlt, dieses Wort für so ein Fahrzeug zu verwenden, zeigt, wie besonders es tatsächlich ist – auf etwa zweieinhalb Millionen Euro gestiegen, von umgerechnet ursprünglich etwa 1,4 Millionen Euro. Einen davon, die Nummer 67, haben wir bei der AIL Leasing München AG näher für Sie angeschaut. Dort, in Grünwald, stand ebendiese Nummer 67 im Frühjahr 2018 zum Verkauf.

Das Cockpit des Aston Martin One-77 (Nr 67).
Hinter diesem Volant lässt es sich mit brachialer Gewalt in den Geschwindigkeitsrausch beschleunigen oder erhaben-souverän Dahincruisen. Foto: AIL

Aus nächster Nähe verblüfft der Aston Martin One-77 die kundigen Augen des Autojournalisten. Er schafft es nämlich, komplett gegensätzliche Elemente in perfekter Symbiose zu vereinen und erscheint als ein Entwurf aus einem Guss. Er ist eben das Destillat aus all den Tugenden, die Aston Martin zu dem Namen im Sportwagenbau machen, der er heute ist: Britische Eleganz und reinrassige Sportlichkeit. Zum einen macht er also einen äußerst gediegenen, stilsicheren Eindruck mit seinen Proportionen und der Liebe zum Detail. Dafür sorgt etwa in einzigartiger Weise eine Designlinie, die sich einmal komplett um das Auto herumzieht. Er macht aber auch sofort klar, dass man vor einem reinrassigen Rennsportgerät steht: Extrem breit, flach, die Kotflügel massiv ausgestellt. So erkennt man die für die Rennstrecke ausgelegte Radgeometrie schon von außen. Das Glashaus wirkt dabei nicht wie aufgesetzt, sondern erscheint als integraler Bestandteil des Gesamtbildes. Die kraftvolle Ausstrahlung erreicht der One-77 ohne extreme Verspoilerung. Bei hohen Geschwindigkeiten fährt zwar ein Heckspoiler aus, aber im Stand stört nichts die klassisch-moderne Linie.

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Aston Martin One-77: Technische Daten

Zur Renntechnik gehört auch das Kohlefaser-Monocoque, das Hochleistungsfahrwerk mit Doppelquerlenkern, das komplett nach den individuellen Bedürfnissen jedes Kunden eingestellt werden kann sowie viele zusätzliche Kühlluftöffnungen auf der Motorhaube und an der Seite des Autos – nicht zu reden vom riesigen Kühlergrill im typischen Aston-Martin-Design. All dies ist notwendig, damit unter der schier nicht enden wollenden Motorhaube, die das halbe Auto auszumachen scheint, der 7,3 Liter große V12-Motor ein artgerechtes Habitat findet und seine 760 PS auch unter Volllast zuverlässig an die Hinterachse schicken kann. Der Motor sitzt im Übrigen hinter der Vorderachse, was den Aston Martin One-77 zu einem Mittelmotorsportler macht. Zudem haben die Ingenieure den Motor dank einer speziellen Trockensumpfschmierung beachtliche 100 mm tiefer einzubauen vermocht als die V12-Motoren in den anderen Modellen dieser Zeit. Dadurch sinkt der Schwerpunkt des Autos und die Sportlichkeit steigt. Die Wankneigung in schnell gefahrenen Kurven nimmt nämlich durch diese Maßnahme einerseits ab, während andererseits der mechanische Grip, also der Druck und die Haftung auf der Straße zunehmen. Der Grenzbereich des Fahrzeugs wird also deutlich später erreicht, die Fahrbarkeit spürbar erhöht. Zusätzlich spart der One-77-Motor im Vergleich zu den „Serien-V12“ aus gleichem Hause 25 Prozent Gewicht ein. Lauter Puzzleteile, die die sportlichen Fähigkeiten des Briten untermauern und die Begehrlichkeit über die strenge Limitierung hinaus erklären. Und ihn im Übrigen 354 km/h Spitzengeschwindigkeit erreichen lassen.

Der Motorraum des Aston Martin One-77 mit dem Stoßdämpfersystem.
Der 7,3 Liter große V12-Mittelmotor sitzt unter der schier endlos langen Motorhaube. Das exquisite Dämpfersystem kann je nach Wunsch des Besitzers individuell eingestellt werden.

Der Aston Martin One-77 hat das Potenzial zu hoher Wertentwicklung

Kann man mit diesem Fahrzeug etwas falsch machen? Der One-77 ist mit all seinen Fähigkeiten ein einzigartiges Automobil. Wenn man sich ernsthafte Gedanken über einen Kauf dieser Rarität macht, fällt die Antwort sehr eindeutig aus: Nein, man kann nichts falsch machen. Gerade auch im Hinblick auf eine Investition als Wertanlage. AIL-CEO Christian Finke erläutert im Interview mit Driven Luxury Cars:

„Für meine Begriffe die perfekte Geldanlage! Vor allem momentan in einer Phase niedriger Zinsen. Und sollte es als Geldanlage nicht aufgehen, können Sie immer mit dem Auto fahren und Spaß haben. Dadurch, dass dieses Fahrzeug, das wir anbieten können, nur einen Vorbesitzer hat und die komplette Historie vorhanden ist, ist er momentan mit Sicherheit zwischen 2,4 und 2,6 Millionen Euro einzuwerten. Und die Prognose bei so einem Auto ist für die nächsten fünf bis zehn Jahren zwischen fünf und – durchaus sechs, sieben Millionen einzuschätzen. So ein Fahrzeug potenziert sich in Sammlerkreisen noch weit nach oben.“

AIL-CEO Christian Finke vor dem Aston Martin One-77 mit der Produktionsnummer 67.
AIL-CEO Christian Finke vor dem Aston Martin One-77 mit der Produktionsnummer 67.

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Der einzige Fehler, den man machen könnte, wäre wohl, diesem eleganten Straßenrennwagen seine Ausfahrten zu verweigern, indem man ihn in seiner Garage stehen lässt. So gesehen hat der bisher einzige Vorbesitzer diesen Fehler wohl gemacht. Denn seit seiner Erstzulassung im Oktober 2014 hat dieser One-77, Nummer 67, erst 1.960 km auf der Uhr. Dementsprechend fällt Finkes Fazit aus:

„Es ist ein weiß gewordener Traum, muss man sagen, so ein Aston Martin One-77. Es gibt momentan nichts Edleres. Man kann nur empfehlen: Viel Spaß beim Einsteigen – und genießen.“


Ein Traum, den man sich bei der AIL auch via Leasing finanzieren konnte. Zum Beispiel für eine monatliche Rate von 23.141 €. Dafür musste dann aber auch eine entsprechend hohe Anzahlung geleistet werden, die bei 520.000 € lag.

Weißer Aston Martin One-77 mit geöffneter Fahrertür und Motorhaube schräg links vorne
Einsteigen und losfahren.

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