Logo Driven Lux Logo Driven Lux small
Ail-Ceo Christian Finke
Artikel Erstellt Aktualisiert

Der Herr der Racer

Dieser Mann erfüllt den Wunsch vom Traumauto

AIL-Chef Christian Finke verleast Auto-Träume: Vom LaFerrari über den Aston Martin One-77 bis hin zum Porsche 718.

Viele wissen gar nicht, dass so etwas möglich ist: Gebrauchtwagen-Leasing. Genau das ist aber das Geschäftsmodell der Firma AIL. Bei Sportwagen heißt das oftmals: die begehrenswertesten Fahrzeuge überhaupt. Echte „Supercars“, wie der LaFerrari oder der 911 Carrera GT2 RS, sind nämlich meist schon bei ihrer Präsentation vergriffen und im Prinzip nur als Gebrauchtwagen zu bekommen.

Anzeige

Aktuelle Auswahl unserer Traumwagen - auf unserer Webseite finden Sie noch viel mehr:

Schauen Sie doch mal rein.

(Link öffnet ein neues Fenster zu ail.de/traumgarage.de)

Anzeige

Standbild Ferrari LaFerrari schräg links vorne
Foto: Ferrari

Das Gebraucht-Leasing macht die Sportler aber auch deutlich billiger: viele AIL-Sportler haben günstigere Monatsraten als die Mittelklasse, sprich 3er BMW & Co.

Um das zu verstehen, spricht man am besten mit dem Geschäftsführer persönlich. Zum Interview lädt CEO Christian Finke in sein Büro. Das mag ja geschmackvoll eingerichtet sein – aber viel interessanter ist natürlich das Inventar der firmeneigenen Tiefgarage! 

Christian Finke erklärt Christoph Eichholz den BMW i8.
Christian Finke erklärt Christoph Eichholz den BMW i8.

Driven: Haben sie schon einmal berechnet, wie viel PS pro Quadratmeter in diesen heiligen Hallen stehen?

Finke: (lacht) Nein. Es kommt natürlich darauf an, welche Autos gerade hier unten sind. Aber an guten Tagen könnten es schon ein paar hundert sein.

Driven: Und was sind die aktuellen Highlights dieser Schatzkammer?

Finke: PS-mäßig wäre das gerade ein Lamborghini Aventador mit 700 PS. Am Verkaufswert gemessen ist das aktuelle Highlight aber einer der älteren Porsche, der wurde auf 900.000€ geschätzt. Das verstehen aber nur Insider: Rennhistorie, seltenes Modell und so weiter.



Ohne Aventador-Probefahrt ging es einfach nicht. Inklusive: Ausstieg per "Lambo-Limbo".

Driven: Haben Sie hier manchmal auch echte „Supercars“?

Finke: Ja, das kommt schon ab und zu vor. In letzter Zeit hatten wir sogar mehrmals einen Ferrari LaFerrari, der erzielt zurzeit Preise von bis zu 2,5 Millionen Euro – oder auch mal einen Ferrari Enzo Ferrari, der liegt gerade bei 1,9 bis 2,3 Millionen. Ein Lamborghini Aventador Superveloce war zum Beispiel auch dabei.

Driven: Und wie lautet der Code für die Alarmanlage?

Finke: (lacht) Wahrscheinlich „0000“, wie so oft …

Ein aktueller, gebrauchter Porsche 911: Im Leasing günstiger als ein neuer BMW 3er

Porsche 911 Carrera in AIL-Tiefgarage
Ab 499,- € im Monat: Der Porsche 911 Carrera

Driven: Und wie sieht es auf legalem Weg aus: Kann man hier auch als Normalsterblicher ein Traumauto leasen? Was würde denn etwa ein aktueller, aber gebrauchter Porsche Carrera kosten?

Finke: Das könnten wir für 499 € im Monat machen. Die 997er-Reihe gibt es oft für ca. 40.000 € im Internet. Die haben neu 100.000 gekostet, aber jetzt sind 60.000 Kilometer auf dem Tacho – und der Wertverlust ist am Anfang ja immens. Solche Autos checken wir durch, kaufen sie und verleasen sie an unsere Kunden.

Driven: Das wären ja ähnliche Raten wie für einen 3er BMW.

Finke: Ja. Aber das ist ja keine Magie: Ein neuer 330i kostet je nach Ausstattung auch 40.000 bis 45.000 Euro. Da kann man Porsche Carreras finden, die dann im Leasing sogar günstiger sind. Und die machen natürlich viel mehr Spaß!

„Ein BMW 7er ist nach 24 Monaten nur noch die Hälfte wert.“

Driven: Dabei wissen viele Leute gar nicht, dass man auch Gebrauchtwagen leasen kann.

Finke: Das stimmt, das ist wirklich noch nicht überall angekommen.

Dabei hat es große Vorteile: Man spart sich gewissermaßen den Wertverlust, den man sonst mit abzahlen muss. Ein 7er BMW etwa ist nach 24 Monaten nur noch die Hälfte wert. Das ist ja eigentlich absurd, denn das Auto ist dann ja immer noch genauso gut. Aber so ist es nun einmal – und deswegen ist es schlau, ihn erst zu leasen, wenn er diesen dramatischen Wertverlust schon hinter sich hat.

Driven: Und ist man dabei auf die Autos beschränkt, die hier stehen?

Finke: Nein, wir arbeiten auch auf Auftrag. Wenn jemand ein bestimmtes Auto für einen bestimmten Preis haben will, dann schauen wir, dass wir das möglich machen.

Anzeige

Aktuelle Auswahl unserer Traumwagen - auf unserer Webseite finden Sie noch viel mehr:

Schauen Sie doch mal rein.

(Link öffnet ein neues Fenster zu ail.de/traumgarage.de)

Anzeige

Driven: Ich kann also kommen und sagen: Herr Finke, einen Porsche 993 Targa in babyblau, bitte!

Finke: Ja, das ginge. Viele Leute haben ja auch nicht die Zeit, so etwas irgendwo aufzustöbern. Wir haben da ein gewisses Netzwerk und viel Routine. Und irgendwo gibt es dann oft sogar die ausgefallensten Sachen. Allerdings braucht es manchmal schon auch eine gewisse Zeit, bis wir dann ein Fahrzeug finden, bei dem der Zustand auch zum Preis passt.

Driven: Das klingt nach Detektivarbeit.

Finke: Wir haben natürlich ein großes informelles Netzwerk, wo wir nachfragen können, ob nicht jemand genau dieses Auto irgendwo gesehen hat. Und wir sind natürlich sehr glücklich, in Driven Luxury Cars einen Partner gefunden zu haben, bei dem wir sowohl unsere Angebote unterbringen können als auch aus exquisiten Offerten aussuchen können.

Ein Lamborghini Diablo in Lila
Manche mögen's "Bonbon-Lila": Ein Lamborghini Diablo im benachbarten AIL-Showroom.

Anzeige

Aktuelle Auswahl unserer Traumwagen - auf unserer Webseite finden Sie noch viel mehr:

Schauen Sie doch mal rein.

(Link öffnet ein neues Fenster zu ail.de/traumgarage.de)

Anzeige

„Bisher habe ich noch keinem Kunden gesagt: Nein, das dürfen Sie nicht machen!“

Driven: Kann man die Autos, die man bei Ihnen least, auch individualisieren und „customizen“?

Finke: Ja. Wir haben zum Beispiel mal einen Lamborghini Aventador Roadster verleast, den wir mit einem Flecktarn-Muster foliert haben. Das ist natürlich ein Eye-Catcher. Egal wo man anhält, kommt man sofort ins Gespräch.

Lamborghini Aventador im Flecktarn-Muster

Driven: Sie machen also auch Extra-Würste?

Finke: Na klar, das ist ja unser Wettbewerbsvorteil, als Mittelständler gegenüber BMW, Mercedes und VW. Da nimmt sich sicher niemand die Zeit, bei einzelnen Autos über etwas Besonderes zu verhandeln. Da gibt es standardisierte Leasingverträge für Autos in schwarz oder silbergrau – und Punkt.

Zu uns kommt man oft mit gewissen Vorstellungen, egal ob beim Folieren, bei den Felgen oder den Auspuffanlagen. Wir haben da natürlich schon Erfahrungswerte und verlässliche Partner. Von daher sind wir sehr flexibel. Bisher habe ich noch keinem Kunden gesagt: Nein, das dürfen Sie nicht machen!

Ein Ferrari 512 BBi; Baujahr 1981 - 1983
Klassiker kann man leasen: ein Ferrari 512 BBi; Baujahr 1981 - 1983.

Oldtimer-Leasing: „Das geht sehr wohl!“

Driven: Was ist denn Ihr persönliches Lieblingsauto?

Finke: Mein Dienstwagen: Ein Porsche 356, Baujahr 1954.

Driven: Ein Oldtimer als Dienstwagen – darf man das?

Finke: Auch das wissen viele nicht – aber ja, das geht sehr wohl!

Und es hat einen großen steuerlichen Vorteil: die Steuer bemisst sich nämlich am Neupreis. Bei meinem Porsche sind das z.B. 16.000 DM - also ganze 8.000 €. Dass das Auto inzwischen 80.000 € wert ist, spielt dabei überhaupt gar keine Rolle.

Driven: Bei diesem Fuhrpark: Wie viele Punkte haben Sie in Flensburg?

Finke: (lacht) Nur zwei. Da habe ich Glück gehabt.

Anzeige

Aktuelle Auswahl unserer Traumwagen - auf unserer Webseite finden Sie noch viel mehr:

Schauen Sie doch mal rein.

(Link öffnet ein neues Fenster zu ail.de/traumgarage.de)

Anzeige

Autor

Portrait von Christoph Eichholz

Christoph Eichholz -

Redakteur Driven Luxury Cars