Lamborghini Aventador Fahrtbild Foto: Lamborghini
Artikel Erstellt Aktualisiert

Unabdingbar, wenn auch nicht unkompliziert

Versicherung für Supersportwagen: Das müssen Sie beachten

Es muss nicht teuer sein, einen Sportwagen oder ein Luxusauto zu fahren. Das Problem ist, ihn zu versichern

Wer einen Supersportwagen kaufen will, steht vor einer Reihe von Schwierigkeiten. Zuallererst: Es gibt nicht sonderlich viele davon. Die exklusiven Renner werden in geringen Stückzahlen produziert, im schlechtesten Fall sind sie limitiert. Hat man schließlich doch einen Supersportwagen ergattert, steht man vor einem weiteren Problem: Wie finde ich dafür eine Versicherung?

Lamborghini
Foto: Lamborghini

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Versicherung für Supersportwagen: Kein Problem mit der Haftpflicht

Die gute Nachricht ist: Eine Haftpflichtversicherung müssen alle Dienstleister anbieten, das ist gesetzlich vorgeschrieben. Unabhängig davon, um welches Autos es sich handelt. Denn hier versichert man die Schäden am Auto des anderen Fahrers, der am Unfall beteiligt ist. Die Haftpflichtversicherung für einen Supersportwagen kann so durchaus billiger sein, als für ein Alltagsauto, denn sie wird durch die Unfallstatistik und die Schadensbilanz bestimmt. Da tauchen Exoten kaum auf - zum einen wegen der geringen Verbreitung, zum anderen weil deren Besitzer sie angesichts der hohen Reparaturkosten besonders vorsichtig bewegen.

Bentley Continental Innenraum
Das Cockpit eines Bentley Continental GT. Foto: Bentley

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Luxusautos zu versichern ist ein Risiko

Genau das ist auch der Nachteil, wenn es um Teil- und Vollkasko für einen Supersportwagen oder ein anderes Auto aus dem Luxussegment geht. Wer den Online-Konfigurator eines beliebigen Versicherers aufruft, stellt schnell fest, dass hier die meisten exklusiven Marken fehlen. Porsche findet sich noch, dann wird es dünn. Kein Ferrari, kein Lamborghini, keine Bentleys. Das hat einen einfachen Grund: Ihre Verbreitung ist zu gering - und natürlich ist der Neupreis zu hoch. Alles jenseits der 100.000-Euro-Marke bedeutet ein größeres Risiko für die Versicherer. Ein simpler Schaden kann schnell mehrere Tausend Euro kosten.

McLaren Heck
Foto: McLaren

Anbieter für Sportwagen-Versicherungen sind rar

Deshalb ist die Supersportwagen-Versicherung kein Massengeschäft. Es lassen sich nur wenige Versicherer auf diese Art Geschäft ein. Ein Mitarbeiter der Allianz verriet dem “Manager Magazin”, dass selbst eine so große Gesellschaft nur etwa 500 Autos im absoluten Luxussegment jenseits der 250.000 Euro versichert hat. Weitere Anbieter sind unter anderem die Württembergische oder Assekurati. Im Gegensatz zum Versichern eines normalen Autos gibt es allerdings einige Hürden zu überwinden, um einen Anbieter zu finden, der Sie und Ihren Supersportwagen oder Ihre Luxuslimousine aufnimmt.

Bugatti Divo Front und Seite
Foto: Bugatti

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Supersportwagen versichern: Vorerfahrung erwünscht

Viele Versicherer fordern zum Beispiel mindestens eine abschließbare Garage, eine Wegfahrsperre oder eine Alarmanlage. Jenseits von 250.000 Euro geht ohne einen überwachten Stellplatz nichts. Wer also dachte, er könne seinen Ferrari einfach abends auf der Straße abstellen, wird enttäuscht. In Supercar-Foren erwähnen viele Nutzer immer wieder, dass die Versicherer “Vorerfahrung” mit einem vergleichbaren Fahrzeug fordern - ein Porsche 911 gehört zum Beispiel nicht dazu. Oder Kunden mit extra hohen Prämien abgeschreckt werden. Offenbar ein Versuch, aufgrund des wenig lukrativen Geschäfts den Kreis der Supersportwagen-Fahrer in der Versicherung niedrig zu halten. Doch lassen Sie sich nicht davon verunsichern, wenn Sie ein Supercar versichern wollen. Ein Vorteil kann es zum Beispiel sein, wenn sie lange beim gleichen Versicherer Kunde sind oder noch andere Autos dort unter Vertrag haben. Ebenfalls hilfreich kann es sein, wenn man nicht nur sein Auto bei der gleichen Gesellschaft versichert hat, sondern dort auch noch andere Policen abgeschlossen hat, wie zum Beispiel für ein Boot oder eine Versicherung für ein Kunstwerk.

Aston Martin DB11 Volante von oben
Foto: Aston Martin

Die Versicherung des Luxusautos ist vom Wiederbeschaffungswert abhängig

Haben Sie einen passenden Anbieter gefunden, sollten Sie vorab einige Dinge wissen, die die Versicherung eines Supersportwagens von der eines normalen Autos unterscheiden. In der Regel werden diese Fahrzeuge nicht mit ihrem Neuwagenpreis, sondern dem Markt- oder Wiederbeschaffungswert versichert. Das liegt daran, dass es für Supersportwagen und Luxusautos keine Listen gibt, bei denen der Computer einfach einen Wert ausspuckt. Ihr Wiederbeschaffungswert hängt von Zustand, Sammlerwert und Seltenheit ab. Ein Totalschaden kann zum Beispiel den Versicherer vor die schwierige Aufgabe stellen, dass der Supersportwagen längst vergriffen ist - und in der Zwischenzeit der Sammlerwert gestiegen ist.

Pagani Huayra Front
Foto: Pagani

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Versicherung für Supersportwagen: Vollkasko mit bis zu zehn Prozent

Ein weiterer Faktor: Vollkasko ohne Selbstbeteiligung gibt es nicht, wenn Sie einen Supersportwagen versichern wollen. Stattdessen kann sie bis zu zehn Prozent des Wertes betragen. Liegt der Wiederbeschaffungswert des Ferraris also bei 300.000 Euro, sind das im schlechtesten Fall 30.000 Euro Selbstbeteiligung bei einem Unfall. Konkrete Beispiele finden sich nur wenige im Netz. In Supersportwagen-Foren berichten Nutzer aber einige Erfahrungswerte. Einer von ihnen versicherte beispielsweise bei Generalis seinen Ferrari F430 mit einer Selbstbeteiligung von 2.500 € (Vollkasko). Die jährliche Prämie: 6.800 €. Dies ist aber nur ein Richtwert. Je nach Auto, Versicherer und vielen anderen Faktoren können die Prämien stark variieren. Auch die persönliche Bilanz in Bezug auf Schadensfälle bei anderen Policen bei der eigenen Versicherung spielt eine entscheidende Rolle für die Höhe der Prämie des zu versichernden Supersportwagens. Verschiedene Anbieter zu vergleichen ist also Pflicht. Haben Sie dann die richtige Versicherung für sich gefunden, steht dem Kauf eines Supersportwagens oder eines Luxusfahrzeuges nichts mehr im Weg - und Sie können beruhigt und abgesichert einsteigen.

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Foto Christian Finke

Christian Finke
CEO AIL Leasing & Finance

„Wir sind Ihr kompetenter Ansprechpartner zum Thema »Supersportwagen«. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot.“