Schwarzer Porsche Cayenne Turbo auf verschneitem Seeparkplatz Foto: Driven Luxury Cars
Artikel Erstellt Aktualisiert

Kaufberatung für den Gelände-Sportwagen

Porsche Cayenne im Preis-Test: Alles, was wirklich rein muss

Der Umfang der Ausstattung für den Cayenne? Riesig und fast erschlagend! Wie man das Porsche-SUV richtig konfiguriert

Es ist kaum zu glauben, aber die Einführung des Porsche Cayenne ist bereits 18 Jahre her. 2002 kam die erste Generation des SUVs auf den Markt, und zum ersten Mal konnte man beim Stuttgarter Sportwagenbauer ein Auto mit Anhängerkupplung bestellen. Das mussten die 911-Fahrer erst einmal sacken lassen. Doch der SUV-Trend war nicht mehr aufzuhalten und krempelte den Konzern um. Mittlerweile wird der Porsche Cayenne in der dritten Generation produziert (Typ PO536). Das Marken-Image mag zwar noch immer das eines Sportwagenherstellers sein, rein zahlenmäßig haben die Geländewagen längst die flachen Flitzer weit überrundet. Zwischen 2013 und 2017 verkaufte Porsche 70.000 Cayenne pro Jahr. Der 911 kommt nicht einmal auf die Hälfte.

Der Porsche Cayenne 2020 im Konfigurator: Preis-Test mit dem Mega-SUV

In unserem Konfigurator-Test wollen wir der Frage nachgehen, in welchen preislichen und qualitativen Regionen man sich einen optimal ausgestatteten, top-individualisierten Cayenne vorstellen muss. Und natürlich, welche Preisgefüge, Preisvor- und Nachteile sich innerhalb des Modelllinien-Spektrums ergeben. Kommt man immer besser weg, wenn man sich für eine der niederragnigen, motorschwächeren und darum "günstigeren" Linien entscheidet? Ist es richtig, dass ein Cayenne S im Preis-Leistungsverhältnis immer besser dasteht als ein Cayenne Turbo mit seinem doch recht hohen Einstiegspreis?

Solche Dinge lassen sich kaum auf den ersten Blick in Erfahrung bringen. Zu erschlagend wirkt zunächst die lange Liste der angebotenen Veredelungen, die schiere Anzahl an Assistenz- und Sicherheitszusätzen, an Komfort- und Styling-Upgrades. Wir wollen uns im Porsche-Konfigurator unseren persönlichen Wunsch-Cayenne zusammenstellen. Beginnend bei den Motoren, die schon wesentlich die Weichen für den Endpreis stellen. Beim Porsche Cayenne fallen die Antriebe außerdem mit den Modelllinien zusammen. Die Startpreise für das Premium-SUV fächern sich darum entsprechend auf.

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Porsche Cayenne: Motoren und Preise – Fünf Modell-Linien, davon zwei Edel-Hybride

Dass der Porsche Cayenne so beliebt ist, liegt auch daran, dass sich das zwischen zwei und zweieinhalb Tonnen schwere SUV trotzdem wie ein Sportwagen fährt. Das gilt für alle Modell-Linien, die sich in gewohnter Manier des Herstellers unterteilen in "Cayenne", "Cayenne S", "Cayenne Turbo". Hinzugekommen sind auch zwei Hybridvarianten, der Porsche Cayenne E-Hybrid und das Topmodell Cayenne Turbo S E-Hybrid. Bei allen Varianten handelt es sich um Benziner bzw. mit Elektromotoren kombinierte Benziner. Diesel gibt es seit dem Abgasskandal in der aktuellen Generation des Porsche Cayenne nicht mehr. Parallel dazu bietet der Hersteller seit 2019 auch noch alle Motorisierungen als eigenständiges Coupé an. 

Die Leistungsspanne des Porsche Cayenne liegt dabei zwischen 340 und 680 PS, die Motoren starten bei 3,0-Liter-Benzinmotoren und enden beim 4,0-Liter-V8 mit kombiniertem Elektro-Aggregat. Es gibt fünf Motorisierungen, wobei die grundsätzliche Entscheidung zuerst ist, ob es ein konventioneller Antrieb sein soll oder ein Hybrid. Das Einstiegsmodell ist der Cayenne mit 340 PS und 3,0-Liter-V6. Einen Handschalter gibt es nicht mehr, alle Modellvariationen sind standardmäßig mit der achtstufigen Tiptronic S ausgestattet. Mit Hilfe der Automatik sprintet der Porsche Cayenne in 6,2 Sekunden auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 245 km/h. Den Durchschnittsverbrauch gibt der Hersteller mit 9,2 Litern Benzin an. Eine entsprechende Fahrweise vorausgesetzt. Der Preis: mindestens 76.690 Euro

Soll dieser Motor mit E-Unterstützung für Vortrieb sorgen, ist der Porsche Cayenne E-Hybrid die richtige Wahl. Er startet ab 91.684 Euro und leistet kombiniert 462 PS. Die höhere Investition lohnt sich, drückt die Hybrid-Technik doch den Verbrauch. Porsche gibt im Schnitt 3,2 Liter Super an - das dürfte aber eher Wunschdenken sein. Am Ende der Leistungsspanne steht der Cayenne Turbo S E-Hybrid. Er bietet das Beste aus beiden Welten. Ein 4,0-Liter-V8 mit 550 PS wird noch zusätzlich von einem 136 PS starken E-Motor angefeuert, die zusammen eine Systemleistung von 680 PS erzielen. Mit einer potentiellen Höchstgeschwindigkeit von 295 km/h das absolute Spitzenmodell der Cayenne-Reihe, das mindestens 172.604 Euro kostet. 

Diese Motoren gibt es für den Porsche Cayenne

  • Porsche Cayenne: 250 kW/340 PS, 450 Nm, Verbr.: 9,2 l/100 km, 3,0-Liter 6-Zylindermotor – ab 76.690 €
  • Porsche Cayenne S: 324 kW/440 PS, 550 Nm, Verbr.: 9,4 l/100 km, 3,0-Liter 6-Zylindermotor – ab 94.183 €
  • Porsche Cayenne Turbo: 404 kW/550 PS, 770 Nm, Verbr.: 11,4 l/100 km, 4,0-Liter V8-Motor – ab 141.664 €
  • Porsche Cayenne E-Hybrid: 340 kW/462 PS (Systemleistung), 450 Nm, 3,0-Liter 6-Zylindermotor, kombinierter Verbr.: 3,2 l/100 km, 18,5 kWh/100 km – ab 91.684 €
  • Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid: 500 kW/680 PS (Systemleistung), 770 Nm, kombinierter Verbr.: 3,9 l/100 km, 19,6 kWh/100 km – ab 172.604 €

Schwarzer Porsche Cayenne Turbo auf verschneitem Seeparkplatz
Foto: Driven Luxury Cars

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Motor des Porsche Cayenne Turbo unter aufgeklappter Haube
Foto: Driven Luxury Cars

Unser Favorit: Der Porsche Cayenne Turbo

Wir entscheiden uns in unserem Check für den stärksten Porsche Cayenne ohne elektrische Aufladung. Der Turbo mit V8 und 550 PS ist so viel Sportwagen, wie es ein SUV nur sein kann. Er ist mit einem Basispreis von 141.664 Euro zwar teurer als die schwächer motorisierten Modelle darunter, bietet dafür aber einige Extras, die sonst aufpreispflichtig sind. Somit relativiert sich der höhere Anschaffungswert. Es gilt die Gleichung: besser Motor, bessere Serienausstattung. Gemäß dieser Regel hat unser Porsche Cayenne Turbo auch die beste aller möglichen Bestückungen zu bieten. Eine Grundstufe der Extraklasse, sozusagen. 

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Porsche Cayenne Turbo Cockpit
Foto: Driven Luxury Cars

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Opulente Serienausstattung bei allen Cayenne-Modellen

Doch zunächst zur Serienausstattung, die alle Cayenne-Modelle bieten. Die Sicherheit bei Porsche ist vorbildlich. Airbags sind quasi überall verbaut: Front-, Knie-, Seiten- und sogar auch Curtain-Airbags, die sich ganzseitig über den Dachrahmen und die Seitenscheiben von der A-Säule bis zur C-Säule aufspannen können, schützen die Insassen bestmöglich. Der Gurtstraffer aktiviert sich dank eines Erkennungssystems während eines Unfalls. Ein Seitenaufprallschutz ist genauso mit an Bord wie eine aktive Fronthaube, die bei einem Aufprall Personenschäden vermindern soll. Um solche Unfälle nach Möglichkeit schon vorher zu verhindern, ist serienmäßig ein "Warn- und Bremsassistent" integriert, der im schlimmsten Fall mit Bremseingriffen reagiert. Ebenfalls Standard im Porsche Cayenne: Tempostat, Verkehrszeichenanzeige, der akustische Parkassistent für Front- und Heckbereich, Memory-Sitze und ein HiFi-Lautsprechersystem mit zehn Boxen und 150 Watt Leistung.

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Blick in den Kofferraum des Porsche Cayenne Turbo
Foto: Driven Luxury Cars

Damit ist aber noch nicht genug. Ebenfalls serienmäßig sind im Porsche Cayenne eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik und getöntes Wärmeschutzglas. Die Klimaanlage erfüllt übrigens eine nützliche Nebenfunktion: Sie kühlt das Handschuhfach, sodass im Sommer an Bord immer für erfrischende Getränke gesorgt ist. Für Allergiker ist ein Aktivkohle-Feinstaubfilter in Serie verbaut. Ebenfalls immer an Bord ist die automatische Heckklappe zum Kofferraum mit einem Ladevolumen von bis zu 1.710 Litern. Beim Infotainment und der Konnektivität ist der Porsche Cayenne voll auf der Höhe der digitalen Zeit. Das Kombiinstrument bietet zwei hochauflösende Displays, während das wichtigste Utensil, wie es sich für einen waschechten Porsche gehört, analog bleibt und in der Mitte sitzt: der Drehzahlmesser. 

Infotainmentanzeige und analoge Uhr des Sport-Chrono-Pakets des Porsche Cayenne Turbo
Foto: Driven Luxury Cars

Den Porsche Cayenne Turbo im Konfigurator individualisieren: Alles so einfach?

Der Porsche Cayenne bietet also schon eine umfangreiche Grundausstattung. Doch wir haben uns für den Turbo entschieden. Neben seiner ohnehin schon überragenden Serie zählt der Konfigurator noch zahlreiche exzellente Möglichkeiten auf, womit sich das Edel-SUV gemäß den eigenen Wunschvorstellungen und Ansprüchen erweitern lässt. Beginnend beim Außenauftritt.

Der Außenauftritt: Lackierungen und Felgen

Zunächst gilt es nämlich, sich im Konfigurator nach der bevorzugten Lackierung umzusehen. Bereits an dieser Stelle wartet eine positive Überraschung auf uns. Denn unserem Porsche Cayenne Turbo stehen bereits serienmäßig einige Metallic-Optionen zur Verfügung. Ein Vorteil gegenüber den darunter gelegenen Modellen, wo diese Metallic-Veredelung noch durchweg 1.094,80 Euro extra kostet. Insgesamt sind es acht unterschiedliche Optionen, aus denen wir frei und kostenlos wählen können. Darunter zwei ziemlich schlichte Uni-Lackierungen, die wohl die wenigsten Cayenne-Kunden ansprechen dürften. Darüber noch drei Sonderfarben: "Lavaorange", "Kreise" und ein Lack mit dem Zungenbrecher-Namen "Cashmerebeigemetallic". Diese drei Speziallacke kosten 2.380 Euro. Wir hingegen entscheiden uns ohnehin viel lieber für das seltengesehene, doch ungemein elegante "Dolomitsilbermetallic". Nicht unbedingt nur aus Kostengründen, sondern vor allem auch, um aus der Masse der schwarzen und grauen SUVs herauszustechen. 

Graublauer Porsche Cayenne Turbo schräg links vorne (Rendering)
Die grauen Felgen machen ordentlich was her auf dem Porsche Cayenne Turbo. Screenshot: Porsche Konfigurator

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Der nächste Schritt betrifft die Felgen-Wahl. Unser Cayenne Turbo steht bereits serienmäßig auf exklusiv für diese Linie designten, 21 Zoll großen Modellen. Die Radhaus-Verbreiterung kommt dabei in Wagenfarbe. Ganz im Gegensatz zu den niedrigeren Modellinien, Cayenne, Cayenne S und Cayenne E-Hybrid, die in Serie mit 19 Zoll-Felgen ausgestattet sind, ist diese Felgengröße beim Cayenne Turbo erst gar nicht möglich. Eine Nummer größer geht es bei ihm aber durchaus. Aus acht Design-Typen in 22 Zoll kann im Konfigurator ausgewählt werden. Extravaganz, die kostet. Denn erst ab 2.153,90 Euro gelingt ein Upgrade auf diese Stufe. Täuschen lassen sollte man sich dabei nicht von der mit "0 €" eingepreisten Option "22-Zoll GT Design Räder". Diese Wahl bindet sich nämlich noch zusätzlich an das sogenannte "Leichtbau Sport-Paket", das seinerseits mit 10.579,10 Euro Aufpreis ins Gewicht fällt und den Cayenne Turbo zugleich umfangreich umkrempelt: Eine eigene Designsprache im Innen- und Außenbereich sowie eine eher überschaubare Gewichtsreduktion durch den Verbau von Carbonmaterialien sind das Resultat. Da wir allerdings lediglich an einer individuelleren Felgenwahl interessiert sind, fällt unsere Entscheidung auf die 21 Zoll großen "Cayenne Turbo Design Räder in Platinum seidenglanz". Farblich bieten sie eine elegante Mixtur aus Silber und Schwarz, einen angenehm weich-matten Look, der unserem Cayenne Turbo überaus gut steht. Für den Standard-Cayenne, den Cayenne S und den Cayenne E-Hybrid würde der Aufpreis dafür 4.051,95 Euro betragen, beim Turbo schlägt der Rädersatz hingegen nur mit 1.737,40 Euro zu Buche. Ein weiterer Vorteil also, den der pauschal höher angesetzte Grundpreis des Cayenne Turbo mit sich bringt. Gewisse Zusätze vergünstigen sich nicht unerheblich.

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Blick durch die offene, rechte Hintertür des Porsche Cayenne Turbo aufs schwarze Interieur
Foto: Driven Luxury Cars

Auswahl der passenden Innenausstattung

Es geht es an die Auswahl der Sitzbezüge. Das standardmäßig verbaute schwarze Glattleder in unserem Cayenne Turbo kostet für die niederen Cayenne-Linien 3.296,30 Euro extra. Also erneut ein preislicher Vorteil für unser an sich teureres Wahl-Modell. Durch das Leder wirkt der Innenraum für unseren Geschmack allerdings ziemlich dunkel und trist. Im Konfigurator entscheiden wir uns darum für die Bi-Color-Ausführung in "Schiefergrau/Mojavebeige". Das taucht die Sitze in den Wüstensandbeigeton und setzt das Armaturenbrett, die Armauflagen in den Türen und in der Mittelkonsole, des Weiteren das Lenkrad sowie den Fußraum mit einem kräftigen Kontrastgrau vom übrigen Interieur angenehm ab. Diese Kombination wirkt wesentlich ruhiger und hellt zudem den Innenraum auf. Bei unserem Cayenne Turbo werden im Konfigurator dafür 595 Euro Aufpreis berechnet, in den rangniederen Cayennes sind es jeweils 3.891,30 Euro. Auch das ein Beleg, wie sich der doch recht hohe Einstiegspreis des Turbo-Modells letztendlich relativieren kann. 

Der Dachhimmel ist im Porsche Cayenne Turbo in Alcantara gehalten. Das sieht gut aus, fühlt sich auch so an und verbreitet ein sportliches Flair. Um von der Stoffausführung des Dachhimmels in den kleineren Modellen ebenfalls auf Alcantara aufzuwerten, legt der Kunde 1.666 Euro drauf. Nur zur Orientierung: Im Konfigurator selbst findet sich dieser Punkt etwas später unter dem Punkt "Individualisierung/Interieur Alcantara".

Innenraum des Porsche Cayenne Turbo (Rendering)
Bild: Driven Luxury Cars Screenshot Porsche Konfigurator

Nun geht es schon mehr ins Detail. Als nächstes steht die Auswahl der Sitze an. In der Serie des Porsche Cayenne Turbo kann zwischen den 14-fach verstellbaren Komfortsitze mit Memory-Paket oder den adaptiven Sportsitzen mit 18-facher Verstellmöglichkeit ausgewählt werden. Beides ohne Aufpreis. Und wieder haben wir es mit einem eindeutigen Preis-Vorteil für den Cayenne Turbo zu tun. Denn um für die niederrangigen drei Modelle diese Sitzoptionen zu erhalten, wird eine vierstellige Summe fällig. Konkret spart der Kunde mit dem Porsche Cayenne Turbo 1.605,50 Euro (bei den 14-Wege Komfortsitzen) beziehungsweise 2.421,65 Euro (bei den adaptiven Sportsitzen) verglichen zu Cayenne, Cayenne S und Cayenne E-Hybrid. Wir entscheiden uns für die adaptiven Sportsitze. Nicht nur wegen des höheren Preisvorteils. Sie bieten unserer Ansicht nach vor allem ein ganz herausragendes Fahrgefühl.  

Weitere Individualisierungsmöglichkeiten für den Porsche Cayenne Turbo 

Optisch aufwerten lässt sich das Interieur des Cayenne Turbo noch durch Ziernähte und Sitzmittelbahnen. Drei Pakete stehen zur Auswahl, die in der Porsche Exclusive Manufaktur angefertigt werden. Das "Interieur-Paket Ziernähte in abweichender Farbe" setzt entsprechende Akzente bei den Sitzsilhouetten, dem Oberteil der Schalttafel, dem Lenkradkranz, den Türen, den Armauflagen und in der Mittelkonsole. Hierbei herrscht freie Auswahl aus sämtlichen serienmäßig erhältlichen Farben. Kostenpunkt: 3.451 Euro. Für 1.309 Euro extra kann man die Sitzmittelbahnen in abweichender Glattlederfarbe ordern. Wer sich für beide Pakete entscheidet, spart 119 Euro. 

Schwarzer Porsche Cayenne Turbo linke Seite
Foto: Driven Luxury Cars

Die weitere Individualisierungsoptionen für das Exterieur

Gehen wir noch einmal zurück zum Exterieur. Die Themen Lackierung und Felgen haben wir ja bereits abgehandelt. Was jetzt kommt, ist die Verfeinerung des Außenauftritts. Und dafür bietet der Porsche-Konfigurator sehr interessante Optionen an. Zwei Dinge sind hier ohne zusätzlichen Aufpreis zu haben: Das Heck ohne Modellbezeichnung und in Schwarz lackierte Außenspiegel. Letztere sind auch im Carbon Design Paket für 7.187,60 Euro enthalten. Die Außenspiegeloberschalen sind dann aus Sichtcarbon, ebenso die Luftleitbleche am Bug und der Diffusor. Des Weiteren wird uns hier ein Feature mit dem etwas umständlich klingenden Namen "SportDesign Paket lackiert in Schwarz (hochglanz)" angeboten, das für ein ausgesprochen dynamisches Aussehen der Fahrzeugfront und des Hecks sorgt. Ebenfalls enthalten sind sportlicher gestaltete Schwellerverkleidungen und nochmals stärker akzentuierte Radhausverbreiterungen. Dieses Paket allein kostet 5.105,10 Euro. Das ist uns den Aufpreis aber nicht wert. Zudem wirken die optischen Zusätze leicht überladen, wie wir finden. 

Innenraum des Porsche Cayenne Turbo, Panoramaglasdach
Foto: Driven Luxury Cars

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Waswir uns für unseren Porsche Cayenne Turbo hingegen gerne gefallen lassen, ist das Panorama-Glasdach. Nicht nur, dass sich seine Dimensionen harmonisch in den Dachbereich einfügen. Der Innenraum wirkt dadurch deutlich heller, luftiger, einladender und größer. Scheint die Sonne zu stark, sorgt ein Rollo für Schutz. Es hat einen vergleichsweise angemessenen Aufpreis von 2.011,10 Euro. Der doch sehr große Gewinn, der uns damit für unseren Cayenne entsteht, überzeugt uns. Zusätzlich entscheiden wir uns für die "Geräusch- und Wärmeschutzverglasung inkl. Privacyverglasung" (1.725,50 Euro), die eine gute Abschirmung gegen sommerliche Hitze inklusive UV-Schutz bietet. Die Akustik im Innenraum bessert sich dadurch ebenfalls spürbar. Das stärkere Verbundglas wirkt alleine schon wegen seiner sehr robusten Optik einbruchhemmend. Ein konkretes Plus für Komfort und Sicherheit.

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Nun wollen wir noch ein paar Akzente setzen. Die optionale Dachreling (583,10 Euro) bietet sich dafür an, vor allem, da man sie inklusive der Basisträger für das Dachtransportsystem bestellen kann (339,15 Euro). Zur Auswahl stehen die Ausführung in Aluminium oder schwarzlackiertem Aluminium. Wählt der Kunde die schwarze Variante, muss er gleichzeitig das ein Exterieurpaket für 226,10 Euro mit dazunehmen, das auch die Seitenscheibenrahmung in Schwarz taucht. Wir bleiben aber lieber beim Aluminium-Look und erweitern diesen durch die Bug- und Heckblende aus Edelstahl, die für 1.130,50 Euro in der Aufpreisliste steht. 

Graublauer Porsche Cayenne Turbo von oben links hinten, Blick aufs Dach (Rendering)
Screenshot: Porsche Konfigurator

Der Porsche Cayenne Turbo kann auch Gelände

Im Gegensatz zu vielen anderen SUV kann man mit dem Cayenne wirklich ins Gelände. Dafür ist serienmäßig schon das Porsche Traction Management an Bord, das den Allradantrieb mit einem Bremsdifferential und der Antischlupfregelung kombiniert. Im Konfigurator gibt es zusätzlich die Möglichkeit, das Offroad-Paket für 1.785 Euro zu ordern - jedoch nur beim Turbo. Es beinhaltet einen stärkeren Unterbodenschutz, der auch Triebwerk und Hinterachse besser schützt, sowie einen sichtbaren Schwellerschutz. Zusätzliche Displays und Anzeigen für Neigungs-, Lenkwinkel- und Steigungsanzeige komplettieren das Paket.

Das ist noch nicht alles. Das Offroad-Paket gibt es beim Porsche Cayenne Turbo nur in Kombination mit dem Sport Chrono Paket. Das kitztelt aus dem SUV noch ein paar Zehntel auf der Rennstrecke heraus. Preis: 1.094,80 Euro. Wir wählen beides im Konfigurator aus. Denn in dieser Konfiguration ist unser Porsche Cayenne Turbo so gut wie jeder Herausforderung gewachsen.

Porsche Cayenne Turbo mit offener linker Hintertür und Kofferraumklappe
Foto: Driven Luxury Cars

Weitere Fahrwerksoptionen für den Porsche Cayenne

Eine spürbare Unterstützung im Gelände ist das Fahrwerk mit adaptiver Luftfederung, das über Niveauregulierung und Höhenverstellung verfügt. Im Porsche Cayenne Turbo ist es bereits in Serie verbaut. In den rangniederen Linien kostet es hingegen bis zu 3.683,05 Euro Aufpreis. Ebenso serienmäßig in der Cayenne Turbo-Linie enthalten ist das Porsche Active Suspension Management (PASM), mit dem sich die Dämpfer von "Komfort" auf "Sport" und "Sport Plus" verändern lassen, was zu einem strafferen Fahrwerk und dynamischeren Fahrverhalten führt. Im Standard-Cayenne kostet es 1.547 Euro Aufpreis. Wir sparen mit dem Turbo für diese beiden Pakete also mehr als 5.000 Euro. Optional gibt es die Dynamic Chassis Control (PDCC). Es kostet 3.272,50 Euro und ist im Wesentlichen eine aktive Wankstabilisierung, die sowohl die Fahrdynamik und Agilität als auch den Komfort erhöhen soll. 

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Die Vorteile der Hinterachslenkung

Vermissen wollen wir keinesfalls die Hinterachslenkung, die gleich zwei Vorteile bringt. Erstens macht sie das Auto bei niedrigen Geschwindigkeiten agiler und kompakter, und zweitens sorgt sie bei hohen Geschwindigkeiten für mehr Stabilität in Kurven. Also ein Komfortplus in der Stadt und ein Sicherheitsplus auf Landstraße und Autobahn. Sie kostet 2.046,80 Euro, wobei sich noch einmal 285,60 Euro addieren, weil es die Hinterachslenkung nur im Paket mit der Servolenkung Plus gibt. 

Auf die Sport-Endrohre, die es in Silber oder Schwarz gibt (821,10 Euro), verzichten wir aufgrund des einzigartigen Designs der Cayenne Turbo-Abgasanlage genauso wie auf die Sportabgasanlage mit Klappensteuerung (2.844,10 Euro). Der Sound ab Werk überzeugt im Porsche Cayenne Turbo auch so.

Graublauer Porsche Cayenne Turbo, linke Seite (Rendering)
Zu sehen sind die weißen Bremssättel des Porsche Cayenne Turbo. Screenshot: Porsche Konfigurator

Die Bremsen im Porsche Cayenne: "Surface Coating"

Porsche ist für erstklassige Bremsen bekannt. Das ist bei den PS-starken Modellen auch nötig. Die Standard-Beläge lassen sich aber noch upgraden, zum Beispiel mit den Porsche Ceramic Composite Brakes (PCCB) für 5.961,90 Euro. Die Bremsanlage im Cayenne Turbo ist aber ohnehin schon serienmäßig "Surface Coated", also mit einer speziellen Wolframcarbid-Beschichtung versehen. Dieses Extra kostet für das Standard-Modell noch 2.975 Euro, einen Betrag, den wir bei unserer Modellwahl nicht aufbringen müssen. 

LED-Scheinwerfer im Porsche Cayenne Turbo serienmäßig

Weiter geht es mit dem Kapitel "Licht und Sicht". Auch hier bringt unser Porsche Cayenne Turbo einige Extras serienmäßig mit, die bei den rangniederen Modellen noch aufpreispflichtig sind. Dazu gehören unter anderem die LED-Hauptscheinwerfer, die in Verbindung mit dem Dynamic Light System (PDLS) geliefert werden, das wiederum dafür sorgt, dass Abblend- und Fernlicht durch eine dynamische Leuchtweitenregulierung an die gerade gefahrene Geschwindigkeit angepasst werden. 892,50 Euro kostet das System in den Versionen unterhalb des Turbo.

Die LED-Hauptscheinwerferanlage lässt sich darüber hinaus zu Matrix-LED-Marix-Scheinwerfer inklusive Porsche Dynamic Light System Plus (PDLS Plus) aufrüsten, dessen Fernlicht immer an ist und das um vorausfahrende und entgegenkommende Fahrzeuge herumleuchten kann. 1.059,10 Euro kostet diese technische Spielerei im Turbo, 1.951,60 Euro in den Modellen darunter, da dort eben noch die LED-Scheinwerfer hinzukommen. Die verschiedenen Scheinwerferoptionen sind übrigens auch in abgedunkelter bzw. geschwärzter Version gegen Aufpreis zu haben. Im Turbo ebenfalls serienmäßig sind die automatisch abblendenden Außen- und Innenspiegel.

Detailaufnahme Scheinwerfer Porsche Cayenne Turbo
Foto: Driven Luxury Cars

Features für das problemlose Einparkmanöver

Weiter geht es zu den Komfort- und Assistenzsystemen. Essenziell bei einem SUV in diesen Dimensionen ist der Parkassistent für den Front- und Heckbereich, der auch eine Rückfahrkamera beinhaltet. Das System kostet 678,30 Euro, im Grunde genommen ein Feature der vergleichsweise günstigen Sorte. Doch so richtig übersichtlich wird der Cayenne in engen Innenstädten damit nicht. Die bessere Wahl ist der Parkassistent mit Surround View (1.416,10 Euro), mit dem sich der Porsche wesentlich zuverlässiger rangieren lässt. Dieses Extra überzeugt auch uns. Wir nehmen es also trotz dem doch etwas hoch angesetzten Preis recht gerne mit in unseren Cayenne Turbo.

Unser Porsche Cayenne Turbo: Komfortabler Zugang

In der Luxusklasse sollte dieses Feature eigentlich bedingungslos dazugehören. Wer den Porsche Cayenne schlüssellos öffnen will, muss allerdings stattliche 1.154,30 Euro extra bezahlen. Gerade in Kombination mit der serienmäßig elektrisch öffnenden Heckklappe ist dieses unter dem Begriff Komfortzugang geführte Feature schon geradezu ein Must-have. Ein eher nettes Zusatzdetail sind die Soft-Close-Türen, die sich komfortabler schließen lassen und mit 702,10 Euro in der Konfigurator-Preisliste geführt werden. Der Zwischenstand unserer Konfiguration: 155.491,80 Euro. Wir haben also bisher Zusatzausstattung für 13.827,80 Euro ausgewählt.

Heckansicht des Porsche Cayenne Turbo in Schwarz
Foto: Driven Luxury Cars

Besonders wertvoll: Die Nothaltefunktion 

Ein besonders erwähnenswerter Zusatz für den Porsche Cayenne ist der Abstandsregeltempomat. Er hält automatisch den eingestellten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug – bis zum Stop-and-Go-Verkehr in der Stadt oder im Stau. Zudem beinhaltet diese option noch einen Spurhalteassistenten, die Verkehrszeichenerkennung und die verlässliche Nothaltefunktion. Letztere achtet darauf, ob der Fahrer – zum Beispiel gesundheitsbedingt – ausfällt und nicht mehr adäquat auf Hindernisse auf der Fahrbahn reagieren kann. Im ersten Schritt versucht das System durch einen Bremsruck und das Straffen des Gurts die Aufmerksamkeit des Fahrers wieder zu wecken. Reagiert der Fahrer dennoch nicht, bremst der Porsche Cayenne automatisch ab, aktiviert die Warnblinkanlage und setzt einen Notruf ab. Diese Funktion kostet 2.808,40 Euro Aufpreis, ist aber jeden Cent wert. Im Ernstfall kann sie Leben retten. 

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Innovativ mit Porsche InnoDrive

Für 261,80 Euro mehr hat der Kunde die Möglichkeit, das Paket Porsche InnoDrive (3.070,20 Euro) hinzuzubuchen, das alle die oben genannten Systeme enthält – und noch ein paar interessante Features dazu. Dazu gehört zum Beispiel eine teilautonome Fahrhilfe, die mithilfe von Radar-, Kamera- und Navigationsdaten vorausschauend die Geschwindigkeit an die Straßentypologie – also Kurven und Steigungen/Gefälle – und Geschwindigkeitsbegrenzungen anpasst. Sie spart so Sprit, entlastet den Fahrer und soll trotzdem ein Porsche-typisches Fahrgefühl liefern. InnoDrive selbst kann auf gut ausgebauten Landstraßen und Autobahnen den Porsche Cayenne Turbo automatisch in der Spur halten. Das heißt, das System lenkt, steuert, beschleunigt und bremst autonom. Es ist allerdings kein Autopilot, sondern eine Fahrhilfe, die vor allem auf langen Strecken für Entlastung sorgt. Die Hände müssen währenddessen immer am Steuer bleiben. Aufgrund des tatsächlich recht guten Preis-Leistungsverhältnisses entscheiden wir uns, diesen überaus sinnvollen Feature-Verbund in unseren Cayenne verbauen zu lassen.

Cockpit des Porsche Cayenne Turbo
Foto: Driven Luxury Cars

Dazu passt in unseren Augen ausgezeichnet das Head-up-Display. Im Konfigurator investieren wir dafür noch einmal 1.463,70 Euro in das System. Unseren Cayenne Turbo wollen wir dieses i-Tüpfelchen des gebotenen High-Tech nicht vorenthalten, umso mehr, weil dieses Projektions-Tool mittlerweile schon fast in jedem Oberklassefahrzeug, das etwas auf sich hält, zum guten Ton gehört. Den Nachtsicht- (2.213,40 Euro) und den Spurwechselassistenten (773,50 Euro) sparen wir uns hingegen, ebenso wie das HomeLink (285,60 Euro), also den automatischen Garagentoröffner. Zu gering erscheint uns deren Mehrwert dafür zu sein.

Mehr Komfort, noch mehr Chic?

Gehen wir noch einmal zurück zum Interieur des Porsche Cayenne. Der Innenraum lässt sich im Konfigurator noch durch weitere Finessen aufwerten. Da ist zum einen das durchaus attraktive Fahrer-Memorypaket, das mit 362,95 Euro in der Liste steht. Allerdings benötigen wir es nicht mehr, weil es ohnehin schon im georderten Paketverbund der adaptiven Sportsitze enthalten ist.

Etwas mehr Styling-Details dürfen natürlich auch sein. Wir wählen zunächst eine optionale Farbe für die Sicherheitsgurte. Die Wahl fällt auf "Kreide", da sie einen schönen Akzent setzt. Kostenfaktor: 487,90 Euro. Die Ambientebeleuchtung für 404,60 Euro können wir ebenfalls empfehlen. Sie kann in den Personalisierungseinstellungen an die Profile gekoppelt und angepasst werden.

Interieur des Porsche Cayenne (Rendering)
Bild: Driven Luxury Cars Screenshot Porsche Konfigurator

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Für gute Sicht und gute Luft in unserem Porsche Cayenne

Warum in Autos immer noch nur die Heckscheibe standardmäßig beheizt ist und nicht auch die Frontscheibe, wo es doch viel notwendiger ist, können wir nicht ganz verstehen. Der Porsche Cayenne macht da keine Ausnahme. Deswegen entscheiden wir uns für dieses Extra, das mit 476 Euro auf unserer Aufpreisliste landet. Auch den Ionisator für 357 Euro bestellen wir mit. Er reduziert Keime und Schadstoffe in der Luft, bevor sie von der Klimaautomatik in den Innenraum geleitet werden.

Sitz-Extras

Kommen wir zu den Sitzen. Hier gibt es die Möglichkeit einer Belüftung für die Vordersitze (1.011,50 Euro) oder für alle Sitzreihen (2.023 Euro). Oder doch lieber eine Massagefunktion für die erste Reihe (2.011,10 Euro), inklusive der Sitzbelüftung? Da es diese Extras allerdings nur für die 14-Wege-Komfortsitze gibt und wir uns zuvor für die adaptiven Sportsitze entschieden haben, bleiben wir bei unserer Wahl.

Blick durch die Fahrertür des Porsche Cayenne Turbo
Foto: Driven Luxury Cars

Wer den Passagieren auf den hinteren Plätzen etwas Gutes tun will, kann die Seitenairbags im Fond (410,55 Euro) ordern, die elektrischen Sonnenrollos für die hinteren Seitenscheiben (773,50 Euro) oder auch die 4-Zonen-Klimaautomatik (821,10 Euro). Mit ihr lässt sich die Temperatur auf den Einzelplätzen individuell einstellen. Wir entscheiden uns für die komfortable Klimalösung und die Seitenairbags, um die Sicherheit zu erhöhen. 

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Standheizung und Laderaummanagement

Wen es im Winter davor graut, in ein kaltes Auto zu steigen, für den ist die Standheizung für 1.844,50 Euro eine gute Wahl. Wir verzichten darauf, ebenso wie auf das Raucherpaket (53,55 Euro). Auch den Feuerlöscher für 148,75 Euro benötigen wir nicht. Dafür schlagen wir beim Laderaummanagement (380,80 Euro) zu, mit dem das Gepäck sicherer transportiert werden kann.

Porsche Cayenne Turbo: Individualisierung deluxe 

Noch mehr Individualisierung ist durch die Auswahl der Farbe des Zifferblatts des Kombiinstruments Sport-Chrono-Uhr/Kompass möglich. Aus den drei verfügbaren Farben "Mojavebeige", "Weiß" und "Bordeauxrot" wählen wir passend zu unserer Lederausstattung "Mojavebeige" für 345,10 Euro (frühestens verfügbar ab April 2020). Außerdem lassen wir es uns nicht nehmen, den Fahrzeugschlüssel in Wagenfarbe lackiert mit Lederetui zu bestellen. Kostenpunkt: 368,90 Euro.

Interieur des Porsche Cayenne Turbo in Schwarz
Foto: Driven Luxury Cars
Interieurleiste auf Beifahrerseite des Porsche Cayenne Turbo
Foto: Driven Luxury Cars

Wer Holz bevorzugt, bekommt im Porsche Cayenne Turbo ohne Aufpreis entweder das Nussbaumwurzel- oder das Olive-Grau-Natur-Paket. In den anderen Modellen kosten diese beiden Optionen je 773,50 Euro. Wir benötigen keine der beiden Extras für unsere Konfiguration.

Am sportlichsten ist die Carbonvariante, die im Turbo mit 856,80 Euro Aufpreis kostet. Für die Modelle darunter sind es 1.630,30 Euro. Wir möchten aber den hellen Akzent der gebürsteten Aluversion behalten, die im Turbo schon ab Werk sehr schick wirkt.

Der ganz persönliche Porsche Cayenne Turbo

Zu den zahlreichen weiteren Individualisierungsmöglichkeiten zählen u. a. ein ins Leder geprägter Modellschriftzug oder ein Porsche-Wappen (jeweils 309,40 Euro) auf dem Ablagefach der Mittelkonsole. Das Wappen kann man auch auf die Kopfstützen prägen lassen (452,20 Euro). Serienmäßig verschönert der Modellschriftzug die Kopfstützen. Wir bleiben dabei. Stattdessen wählen wir das Porsche-Emblem für die Mittelkonsole. 

Eigener Schriftzug für die Türeinstiegsleisten buchbar

Weitere Möglichkeiten der Individualisierung im Porsche Cayenne: Türeinstiegsleisten aus Carbon (1.130,50 Euro) oder Aluminium (833 Euro) mit Beleuchtung. Optional kann hier auch noch ein personalisierter Schriftzug hineingeprägt werden. Zum Beispiel die eigene Unterschrift. In Carbon kostet diese Individualisierung 2.796,50 Euro, in Aluminium 2.320,50 Euro.

Bedienkonsole des Porsche Cayenne Turbo
Foto: Driven Luxury Cars

Wir nehmen an dieser Stelle noch den Alcantara-Lenkradkranz fürs Multifunktions-Sportlenkrad (166,60 Euro). Die im Konfigurator aufgeführte Lenkradheizung ist wie gesagt im Turbo ohnehin serienmäßig. Das gilt auch für den Dachhimmel in Alcantara, der ansonsten 1.666 Euro kostet. Dazu passt hervorragend das Interieur-Zusatzpaket mit Haltegriffen in Alcantara (946,05 Euro). 

Porsche Cayenne: Der Preis steigt mit der gewählten Ausstattung

Im letzten Kapitel des Konfigurators steht noch die Individualisierung von "Audio und Kommunikation" zur Auswahl. Hier sind Dinge wie die Smartphone-Ablage mit induktiver Ladefunktion (583,10 Euro), das Vehicle Tracking System Plus (416,50 Euro), mit dem sich das Auto nach einem Diebstahl wiederfinden lässt, oder das Entertainment für die hinteren Sitze (Rear Seat Entertainment, 2.284,80 Euro) konfigurierbar. Im Porsche Cayenne Turbo ist das BOSE-Surround-Sound-System, das in den anderen Modellen 1.350,65 Euro kostet, bereits serienmäßig. Dass digitaler Radioempfang heutzutage stolze 476 Euro Aufpreis kostet, ist allerdings ein Anachronismus, der nicht nachvollziehbar ist. Wir kreuzen also noch das DAB+-System an und sind mit der Konfiguration unseres Porsche Cayenne Turbo fertig.

Fazit: So viel kostet unser Porsche Cayenne Turbo

Jetzt steht er also da, unser Porsche Cayenne Turbo. In "Dolomitsilbermetallic" auf dunkelgrauen 21-Zoll-Rädern, sportlich und technisch ordentlich aufgewertet. Zum Grundpreis des Porsche Cayenne Turbo von 141.644 Euro haben wir Sonderausstattung im Wert von 22.675,45 Euro hinzugefügt, sodass unsere Konfiguration letztlich auf einen Gesamtpreis von 164.339,45 Euro kommt. Was uns beim Zusammenstellen aufgefallen ist: Wer Wert auf viele Extras legt, sollte eines der PS-stärkeren Modelle wählen. Sie sind grundsätzlich besser ausgestattet und die interessanten Extras kosten im Vergleich weniger als in den darunter rangierenden Modellen. Das sorgt nicht nur für mehr Freude beim Fahren, es erhöht auch den Wiederverkaufswert des Porsche Cayenne Turbo. Auch wenn es schwer fallen dürfte, sich jemals wieder von diesem SUV zu trennen. 

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