Front des Porsche Macan Foto: Porsche
Artikel Erstellt Aktualisiert

Der Sportler unter den Geländewagen

Porsche Macan: Alle Infos, Preise und Daten des Sport-SUVs

Der Porsche Macan ist so agil wie kein anderes SUV seiner Klasse - aber welches Modell ist das richtige für Sie?

Der Porsche Macan auf einen Blick

Der Porsche Macan ist eines der Volumenmodelle von Porsche, das das Portfolio der Marke nach unten hin erweiterte. Er verbindet sportliche Elemente mit den Vorteilen eines kompakten SUVs: Platz, Komfort und Übersichtlichkeit. Dazu bringt er das Prestige eines Zuffenhausener Modells.

Porsche Macan Front in Fahrt
Foto: Porsche

Vier Modelle: Porsche Macan, Macan S, Macan GTS und Macan Turbo

Es gibt vier Modellvarianten des kompakten SUVs, wobei jede ganz in Porsche-Tradition jeweils stärker motorisiert ist. Am Anfang steht der Macan, es folgen der Macan S und dann der Macan Turbo. Eine Sonderstellung kommt dem Porsche Macan GTS zu, der unter dem Turbo angesiedelt ist und ein besonders sportliches Modell ist. Die Leistung der vier SUVs reicht dabei von 245 bis 440 PS. Seit Februar 2018 bietet Porsche im Macan keine Dieselmotoren mehr an, auch in der Basis-Version arbeiten Vierzylinder-Ottomotoren. Mit dem Facelift Ende 2018 bekamen Macan S und Macan Turbo neue Triebwerke. Im Macan S gibt es nun den Dreiliter-V6 aus dem Cayenne und Panamera mit 354 PS, im Macan GTS und Turbo den ebenfalls aus diesen Modellen stammenden 2,9-Liter-V6-Biturbo mit 380 beziehungsweise 440 PS. Ein Hybrid wie beim Cayenne ist nicht geplant. Stattdessen soll es den Porsche Macan so wie den Taycan in der nächsten Generation mit reinem Elektromotor geben. 

Seitenansicht des Porsche Macan
Foto: Porsche

Der Preis für die Modelle des Porsche-SUVs: Macan, Macan S, Macan GTS und Macan Turbo

Modell Motor Getriebe Preis
Porsche Macan 2,0 l R4-Turbo (180kW/245 PS) 7-Gang-DPK 59.792 
Porsche Macan S 3,0 l V6-Turbo (260 kw/354 PS) 7-Gang-DPK 65.385 
Porsche Macan GTS 2,9 l V6-Turbo (280 kW/380 PS) 7-Gang-DPK 77.880 
Porsche Macan Turbo 2,9 l V6-Biturbo (324 kW/440PS) 7-Gang-PDK 91.922

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Porsche Macan S Front
Foto: Porsche

Der Porsche Macan ist der Tiger unter den SUVs

Als Porsche Ende 2013 den Macan vorstellte, reagierte der Hersteller auf einen Trend, der sich schon lange abzeichnete: Vielen Kunden waren die riesigen Premium-SUVs einfach zu groß. Sie sehnten sich nach kompakteren Dimensionen. Die Antwort darauf lieferten die Ingenieure aus Zuffenhausen mit dem Porsche Macan. Ein SUV der Mittelklasse, das im wesentlichen auf dem Audi Q5 basiert. Mit einem Preis von unter 60.000 Euro deutlich unter dem Cayenne angesiedelt, sollte es das Portfolio von Porsche nach unten hin öffnen. 60.000 Einheiten wollte der Hersteller davon pro Jahr absetzen. In nicht einmal sechs Monaten waren es bereits 100.000 Porsche Macan. 

Grüner Porsche Macan von schräg links hinten in Fahrt
Foto: Porsche

Das Design: 2018 bekam der Porsche Macan ein Facelift

Im wesentlichen ist der Porsche Macan seit 2014 so wie heute auf dem Markt. Im Herbst 2018 gab es allerdings ein Facelift. Wobei der Begriff irreführend ist - an der Front des Porsche Macan hat sich am wenigsten verändert, außer, dass es nun serienmäßig LED-Scheinwerfer und einen Bugspoiler gibt. Am Heck findet sich das durchgehende 3D-Leuchtband der anderen Modellreihen von Porsche. 

Display des Porsche Macan
Foto: Porsche Macan

Interieur und Ausstattung: Die Digitalisierung zieht in den Porsche Macan ein

Zu den Neuerungen im Innenraum gehört unter anderem ein 11-Zoll-Bildschirm im Armaturenbrett. Dank des Infotainment-Systems Connect Plus ist der Porsche Macan jetzt jederzeit online. Das ermöglicht Verkehrsinformationen in Echtzeit und Navigationszielsuche im Netz. Außerdem sorgt die Digitalisierung für eine Sprachsteuerung des Fahrzeugs. Wem das alles zu brav ist für einen Porsche, der bestellt das Sport-Chrono-Paket, mit dem sich per Drehschalter der Macan schärfer stellen lässt: von "Normal" auf "Sport" und "Sport Plus". In "Individual" lässt sich die Abstimmung der einzelnen Fahrwerkskomponenten und Gaspedalkennlinien selbst einstellen. Für digitalisierte Offroad-Freunde gibt es auch noch eine App, mit der man Ausflüge abseits geteerter Strecken aufzeichnen und analysieren kann. Noch sportlicher wird es im Topmodell der Reihe, dem Macan Turbo. Zur Serienausstattung gehören hier adaptive Sportsitze mit Glattlederbezug und 18-Wege-Verstellung. Hinzu kommen Alcantara-Dachhimmel und ein Interieur-Paket aus gebürstetem Aluminium. Ansonsten ist bei den kleineren Modellen sportliches Alcantara im Interieur Serie, während man auf Komfortsitzen Platz nimmt.

Porsche Macan S Innenraum
Foto: Porsche

Weitere Ausstattung für den Porsche Macan

Wie bei Porsche üblich, hört es hier aber noch nicht auf. Der Macan lässt sich umfangreich individualisieren. Es gibt eine große Auswahl an Alufelgen, SportDesign-Pakete, die das SUV noch einmal optisch verschärfen, eine Sportabgasanlage und LED-Scheinwerfer mit dem Dynamic Light System Plus. Um nur einiges zu nennen. Innen können Leder, Alcantara, Holz, Carbon und Aluminium fast beliebig zusammengestellt werden. Ebenso ziehen neue Assistenzsysteme ein wie der Stauassistent, ein Abstandsregler und ein Assistent für das automatische Korrigieren der Spur. Der Parkassistent vorne und hinten rangiert das SUV mit Surround-View in jede Lücke (2.070,60 Euro), der Stauassistent inklusive Abstandsregeltempostat übernimmt bei stockendem Verkehr das Steuer (2.546,60 Euro). Wem der Macan in seiner Grundversion noch nicht sportlich genug ist, kann das durch Zusatzpakete ändern. Die Luftfederung mit variabler Dämpfung kostet 1.475,60 Euro, Keramikbremsen schlagen mit 5.057,50 Euro zu Buche. Empfehlenswert ist auch das Sport Chrono Paket, das die Möglichkeit bietet, verschiedene Fahrstufen wie “Sport” oder “Sport Plus” auszuwählen. 

Porsche Macan GTS
Foto: Porsche

Porsche Macan GTS und der Macan Turbo mit Performance Paket

Der Porsche Cayenne GTS war für viele Käufer der Marke ein Favorit. Er bot die Möglichkeit, ein sportlicheres Modell zu einem relativ erschwinglichen Preis zu kaufen, der sogar dem Turbo Konkurrenz machte. Doch in der aktuellen Generation bietet ihn Porsche nicht mehr an. Glücklicherweise ist das beim Macan nicht so. Er ist die erste Wahl für alle Kunden, die den Platz eines SUVs bevorzugen, aber eigentlich kein SUV wollen. Gerade einmal 19 Zentimeter beträgt die Bodenfreiheit. Die optischen Unterschiede sind eher dezent: Es gibt schwarz lackierte Elemente in der Frontschürze, den Scheinwerfern, den Rücklichtern, den Felgen und den Auspuffendrohren. Unter der Motorhaube arbeitet ein 2.9 Liter V6 mit Biturbo, der den Porsche Macan GTS in 4,7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Besser geht es nur noch mit dem Performance Paket für den Porsche Macan Turbo, das auf dem Pariser Autosalon zum ersten Mal vorgestellt wurde. Es steigert die ohnehin üppige Leistung des SUVs auf 480 PS.

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Der Macan zeigt im Test, dass er ein echter Porsche ist

Wer Angst haben sollte, es beim Porsche Macan nicht mit einem Sportwagen zu tun zu haben, dürfte nach dem ersten Einsteigen beruhigt sein. So tief sitzt es sich in keinem anderen SUV auf dem Markt. Obwohl doch eigentlich gerade die erhöhte Sitzposition als Kaufargument für die Straßengeländewagen genannt wird. Auf der Landstraße ist der Porsche Macan äußerst agil mit besonderen Stärken in den Kurven, was auch am serienmäßigen Allradantrieb aller Modelle liegen dürfte. Die Bremsen packen beherzt zu, die Gasannahme ist vorbildlich, das siebenstufige Automatikgetriebe geradezu grandios, die 370 Nm (Porsche Macan) bis 550 Nm (Porsche Macan Turbo) Drehmoment liegen gefühlt sofort an. Trotzdem federt das SUV in allen vier Modellvarianten außergewöhnlich gut - erst recht, wenn das optionale Luftfahrwerk verbaut ist. Da vergisst der Fahrer ganz, dass er in einem fast zwei Tonnen schweren Geländewagen durch die Kurven jagt. 

Technische Daten Porsche Macan 2018
Grundpreis 59.792 bis 91.922 Euro
Hubraum/Motor Benziner: 2,9 Liter / 4-Zylinder - 2,9 Liter / 6-Zylinder
Leistung 180 kW (245 PS); 450 Nm - 324 kW (440 PS); 550 Nm
V-Max 225 km/h - 270 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 4,3 s - 6,5 s
Verbrauch kombiniert 8,1 Liter/100 km - 9,8 Liter/100 km
CO2-Emission Kombiniert in g/km 185 - 224
Antriebsart Allradantrieb
Länge x Breite x Höhe 4696 x 1923 x 1624 mm
Kofferaumvolumen 488 - 1503 Liter
Leergewicht (nach DIN) 1795 kg - 2490 kg
Kraftstoff Super Plus
Porsche Macan am Strand
Foto: Porsche

Die Konkurrenz des Porsche Macan

Damit ist der Porsche Macan fast konkurrenzlos auf dem Markt. Doch es gibt Alternativen. Nummer eins ist der Audi Q5 - auf ihm basiert der Porsche, beide sind auf derselben Plattform konzipiert. Allerdings ist das SUV aus Ingolstadt in seiner Grundausrichtung wesentlich braver und es benötigt das ein oder andere Sportpaket, um in die Nähe des Macan zu kommen. Eine weitere Option ist der Maserati Levante, der auch für sich in Anspruch nimmt, die Qualitäten eines GTs in SUV-Form zu bieten. Wer beim BMW X3 zur M-Variante greift, ist ähnlich sportlich unterwegs.

Porsche Macan Turbo erste Generation
Foto: Porsche

Der Porsche Macan gebraucht

Der BMW X3 bietet einen weiteren Vorteil. Der bayerische Hersteller hat weiterhin Diesel im Programm. Der Grund hierfür ist simpel: SUVs sind schwer, das sorgt für einen hohen Verbrauch und die Selbstzünder-Motoren sind weitaus sparsamer. Seit Porsche keine Diesel mehr im Programm hat, ist der Absatz des Macan um ein Viertel gesunken. Wer trotzdem ein solches SUV aus Zuffenhausen fahren will, muss zu Modellen vor dem Facelift zurückgreifen. Zwischen 2014 und 2018 bot Porsche drei Motoren für den Macan S an. Jeweils einen 3.0-V6-Diesel mit 211, 250 und 258 PS. Doch nur den stärksten von ihnen gab es in Deutschland, die anderen sind demnach nur als Import auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu haben. Da sie vom Dieselskandal betroffen sind, ist von ihnen aber abzuraten.

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Die erste Generation des Porsche Macan ist am günstigten

Wer sich davon nicht abschrecken lässt, findet die Diesel der ersten Generation des Porsche Macan (2014 bis 2018) mit 258 PS ab 30.000 Euro gebraucht. In ihnen arbeitet ein 3,0-Liter-V6. Wer einen Benziner bevorzugt, muss mindest 35.000 Euro investieren. Hier finden sich in den Online-Börsen vor allem die stärker motorisierten Modelle wie der Porsche Macan S oder der Turbo. Sie bieten viel Sportlichkeit fürs Geld. Der V6 leistet hier 340 beziehungsweise 400 PS. 

Urteil: Der Porsche Macan ist ein Sportwagen mit den Vorteilen eines SUVs 

Egal ob vor dem Facelift oder danach: Der Macan ist ein Porsche durch und durch. Kein anderes SUV in dieser Klasse ist so sportlich, von den Werkstunern bei Mercedes und BMW einmal abgesehen. In seinen besten Momenten fühlt sich das SUV eher wie ein ein 911er oder ein Cayman an, so mühelos und direkt agiert er auf der Straße. Wer diese Autos liebt, aber mehr Platz für Gepäck und Passagiere benötigt, trifft mit Porsche Macan genau die richtige Wahl.

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Foto Christian Finke

Christian Finke
CEO AIL Leasing & Finance

„Wir sind Ihr kompetenter Ansprechpartner zum Thema »Porsche Macan«. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot.“

Autor

Portrait von Felix Reek

Felix Reek -

Redakteur