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Seite und Front des Lamborghini Miura Foto © Sotheby's
Artikel Erstellt Aktualisiert

Diese Oldtimer bekommen unseren Zuschlag

Schätze unterm Hammer: Classic-Car-Auktion bei Sotheby's

Mercedes, Maserati, der Lamborghini von Rod Stewart - am 5. September ist bei Sotheby's für jeden etwas dabei.

Die jährliche Auktion von Sotheby’s in London ist ein ganz besonderes Highlight für die Anhänger von Oldtimern und Supersportwagen. Hier trifft am 5. September die größte Auswahl an klassischen Automobilen auf zahlungswillige Kundschaft aus der ganzen Welt. Allein in diesem Jahr sind es 98 Exponate, die bei „Taschengeld-Beträgen“ im fünfstelligen Bereich starten und sich schnell bis in die Millionen hochschrauben. Wir zeigen Ihnen einige der Highlights der Auktion.

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1971 Lamborghini Miura P400 S by Bertone

Zum Beispiel dieser Lamborghini Miura. Geschätzter Verkaufswert: zwischen 1,2 und 1,4 Millionen Pfund. Obwohl der Sportwagen aus dem Jahr 1971 ein absoluter Klassiker ist, macht ihn das natürlich noch nicht besonders außergewöhnlich. Dafür sorgt indes sein erster Besitzer: Rod Stewart. Der gilt als größter prominenter Lamborghini-Fan und hat seit den Siebzigerjahren jedes nachfolgende Modell fabrikneu bestellt. Im Falle des Miura, der 1970 auch auf dem Cover des „Car“-Magazins zu sehen war, gibt es als Beweis sogar ein Foto. Darauf zu sehen: Model-Freundin Dee Harrington, Rod Stewarts herrschaftliches Anwesen und zwei Lamborghini Miura. Mehr ist bekanntermaßen immer mehr.

Weißer Lamborghini Miura schräg links vorne auf Start-/Landebahn
Foto © Sotheby's

Nach Stewart ging das Auto durch mehrere Hände, der letzte Besitzer ließ den Sportwagen in den 20 Jahren, in denen er sich in seinem Besitz fand, allerdings umfassend umbauen. Bei der Auktion im September wird davon nichts mehr zu sehen sein. 2014 versetzte Lamborghini selbst in Sant‘Agata den Miura für 400.000 € wieder in den Originalzustand. Das geriet so perfekt, dass er heute als Vorlage für alle weiteren Restaurationen des Modells herangezogen wird.

Innenraum des Lamborghini Miura von Rod Stewart
Foto © Sotheby's

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1967 Lamborghini 400 GT 2+2 by Touring

Nicht weniger prominent ist einer der ehemaligen Besitzer dieses Lamborghinis: Paul McCartney. Der erschwinglichere Preis von 250.000 bis 300.000 Pfund signalisiert aber: So ganz sicher ist man sich dieses Umstandes nicht. Der Legende nach wurde der 400 GT 1968 neu zu Sir Paul geliefert, direkt nach dem Erfolg des Beatles Albums „Sgt. Pepper’s Loneley Hearts Club Band“. Dies legen zumindest mehrere Fachtitel nahe. Ein offizielles Dokument, das dies bestätigt, gibt es aber nicht. Zwölf Jahre soll er sich im Besitz von McCartney befunden haben, dann ging er über an den nächsten Lamborghini-Fan. Die letzten Jahre verbrachte das Coupé in einem Showroom in Hong Kong, stets angenehm klimatisiert. Eine perfekte Investition für jeden Beatles- und Lamborghini-Fan.

Seitenansicht des Lamborghini 400 GT
Foto © Sotheby's

1961 Aston Martin DB4GT

Einer der höchsten Erlöse der Auktion wird von diesem Aston Martin DB4GT erwartet: zwischen 3 und 3,4 Millionen Pfund. Das Auto ist schließlich ein echter Filmstar. 1963 spielte es in der britischen Gangster-Komödie „The Wrong Arm of the Law“ mit. In einer der Hauptrollen Peter Sellers, in dessen Besitz das Auto auch danach übergegangen sein soll. Als notorischer Petrol Head, als der der Schauspieler bekannt war, blieb es dort aber nicht lange.

Seitenansicht des Aston Martin DB4GT
Foto © Sotheby's

Heute ist der DB4GT einer der seltensten Aston Martin überhaupt. Nur 75 Exemplare bauten die Briten. 1959 entwickelte Aston Martin die GT-Variante des DB4 um Ferrari Paroli zu bieten. Dafür wurde das Auto leichter gemacht, etwa durch Plexiglasscheiben, und der Motor noch einmal überarbeitet. Das Endergebnis waren eine Höchstgeschwindigkeit von 246 km/h und 270 PS. 1999 versetzte Aston-Martin-Spezialist Rex J Woodgate den DB4 in seinen heutigen Zustand.

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1955 Mercedes-Benz 300 SL Gullwing

Einen echten deutschen Klassiker gibt es in London auch zu kaufen – gesetzt den Fall es befinden sich bis zu 1,25 Millionen Pfund auf dem Spesenkonto. Der 300 SL Flügeltürer gilt nicht ohne Grund als der vielleicht schönste Mercedes aller Zeiten. So eine Perfektion im Design haben die Schwaben nie mehr erreicht. Etwa 1.400 Exemplare verkaufte Mercedes, obwohl der Sportwagen horrend teuer war – 29.000 Mark in den Fünfziger Jahren. Ein VW Käfer kostete zu der Zeit gerade einmal 4.400 Mark. Dementsprechend illuster war der Kundenkreis. Zu den Besitzern des 300 SL gehörten unter anderem Tony Curtis, Clark Gable, Romy Schneider, Sophia Loren, Juan Manuel Fangio und Gunter Sachs.

Seitenansicht des Mercedes 300 SL
Foto © Sothebys
Vermögend waren auch die Besitzer des Flügeltürers, den Sotheby’s am 5. September versteigert. Die italienische großindustrielle Familie Augusta machte ihr Vermögen mit Hubschraubern und Motorrädern. Ungewöhnlich für einen Oldtimer dieses Alters blieben sie die einzigen Besitzer des Mercedes. 60 Jahre lang hegten und pflegten sie ihn, sodass sich der Flügeltürer heute noch weitestgehend im Originalzustand befindet.
Seitenansicht des Mercedes 300 SL Flügeltürer
Foto © Sotheby's

1962 Lotus Elise Super 95

So eine Bezahlung wünscht sich wohl jeder von seinem Arbeitgeber: Der zweifache Formel-1-Weltmeister Jim Clarke erhielt diesen Elise Super 95 für seine treuen Dienste als Werksfahrer des britischen Lotus-Rennstalls. Der fuhr das Auto auch ausgiebig in den folgenden Jahren, bis es 1970 den Besitzer wechselte. Das ultraleichte Geschoss mit einem Fieberglas-Monocoque war seiner Zeit weit voraus, denn seine Konstruktion ermöglichte es, mit einem gerade mal 75 PS starken Motor Sportwagen-Qualitäten abzurufen. Nachdem dieses Exemplar 22 Jahre beim gleichen Besitzer verbrachte, wurde es passenderweise 2012 für den Jim Clark Tribut in Goodwood unter der Verwendung von möglichst vielen Originalteilen restauriert. Der erwartete Preis in London: bis zu 200.000 Pfund.

Front und Seite des Lotus Elise Super 95
Foto © Sotheby's

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1962 Maserati 5000 GT by Allemano

Es ist kein Geheimnis, dass die Schahs dieser Welt in ihren Garagen Luxusautos horten. Und im Falle dieses Maseratis sorgten sie dafür, dass er überhaupt existiert. Der Schah des Iran Mohammad Reza Pahlavi wünschte sich in den späten Fünfzigerjahren einen 3500 GT mit dem gewaltigen V8 aus dem Rennwagen 450 S (bis zu 350 PS). Das Standardmodell war ihm nicht exklusiv genug. Und da Maserati zu diesem Zeitpunkt alles andere als finanziell gut dastand, machten sie es möglich. Für den italienischen Hersteller ein echter Glücksfall, stellten sie doch bald darauf fest, dass ein echter Markt für das Auto bestand. Wenn auch ein sehr erlesener. 1963 kostete der 5000 GT in Deutschland astronomische 70.400 Mark. Den Porsche 911 gab es zu dieser Zeit für 21.900 Mark. Deswegen wurden auch nur 22 Exemplare für die Superreichen gebaut. In London könnte eines von ihnen jetzt die Millionenmarke knacken. Bis zu 1,2 Millionen Pfund werden bei der Auktion für den Maserati erwartet.

Front des Maserati 5000 GT
Foto © Sotheby's

1970 Ferrari 365 GTB/4 Daytona Berlinetta by Scaglietti

Obwohl der Daytona heute ein zeitloser Klassiker ist, erlangte er seine größte Berühmtheit ausgerechnet durch eine Kopie. Don Johnson fuhr sie als Sonny Crockett in den Achtzigerjahren in der TV-Serie „Miami Vice“. Doch weil Ferrari Regisseur Michael Mann kein Original für die Dreharbeiten zur Verfügung stellen wollte, besorgte der sich eine Replika des zwischen 1969 und 1973 gebauten Sportwagens. Etwas, was Enzo Ferrari so lange ärgern sollte, bis er mehrere weiße Testarossa in die USA schickte. Die einzige Bedingung: Die Kopie sollte in der der Serie vor laufenden Kameras zerstört werden. Mann willigte ein und sprengte ihn in der Folge „Liebe und Tod“ in die Luft.

Seite und Front des Ferrari 365 GTB/4 Daytona
Foto © Sotheby's

Der von Sotheby’s angebotene 365 GTB/4 ist aber natürlich ganz original. Mit einem Zwölfzylindermotor, wie es sich für einen Ferrari gehört. 365 PS leistet dieser und erzielt eine Spitzengeschwindigkeit von 280 km/h. Das ist insofern besonders wichtig, da er als direkter Konkurrent zum Lamborghini Miura entworfen wurde. Und der schaffte zu dieser Zeit nur 277 km/h. Das mag lächerlich klingen, in der Welt der Supersportwagen ist das aber durchaus ein Entscheidungskriterium. Ein zeitlos schöner Ferrari ist der Daytona ohne Zweifel – und das letzte Modell, das in Maranello unter der alleinigen Herrschaft von Konzern-Pate Enzo gebaut wurde.

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