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Ferrari SP1 und SP2 Foto: Ferrari
Artikel Erstellt Aktualisiert

Radikale Rennmaschinen

Ferrari Monza SP1 und SP2

Ferrari kehrt mit Monza SP1 und SP2 zurück zu seinen Wurzeln. So kompromisslos war schon lange kein Auto der Italiener

Wir können es ruhig zugeben: Rein ästhetisch gesehen liegen die großen Heldentaten von Ferrari lange zurück. Kaum ein Fan der Marke wird widersprechen, dass die Sportwagen-Manufaktur in den 50er- und 60er-Jahren die schönsten Autos baute. Das ändert sich jetzt. Mit dem Start der “Icona”-Serie lässt Ferrari das Design genau jener Tage wieder aufleben. Ergänzt durch modernste Technik.

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Ferrari Monza SP1 und SP2 Vorstellung

Auf einem privaten Kundenevent stellten die Italiener die ersten beiden Modelle dieser neuen Reihe vor: den Monza SP1 und den Monza SP2. Der Name sagt es bereits: Die Sportwagen orientieren sich an einigen der ruhmreichsten Rennboliden der Ferrari-Geschichte, dem 750 (1954) und dem 860 Monza (1956).

Ferrari SP1 in der Seitenansicht
Foto: Ferrari

Messerscharfes Design beim Ferrari Monza SP1

Die Nachfolger sind nicht weniger radikal. Stromlinienförmig, im Windkanal geboren, dennoch von scharfen, futuristischen Linien gekennzeichnet stehen sie da. Beim Felgendesign setzt sich das in ungekannter Perfektion fort. Je nach Blickwinkel sieht man durch die dreidimensionale Verwindung nur die scharfe, vordere Kante oder die ganze Schaufel des rasanten Turbinendesigns. Mit Airdomes hinter dem Fahrer- und Beifahrersitz (beim SP2) präsentiert Ferrari seine beiden neuen Straßenrennwagen. Und dass es sich genau um solche handelt, daran lassen die Italiener keinen Zweifel.

Heck des Ferrari SP2
Foto: Ferrari

Keine Windschutzscheibe im Ferrari SP1

Eine Windschutzscheibe? Gibt es nicht. Lediglich eine "virtuelle Windschutzscheibe" soll dafür sorgen, dass sich nicht der gesamte Fahrtwind im Cockpit verwirbelt. Der Fahrer muss die enormen Kräfte, die in diesem Geschoss auf ihn wirken, selbst aushalten. Ein Dach? Ebenso Fehlanzeige. Einen Beifahrersitz? Nur im SP2. Im SP1 hingegen ist der Pilot auf sich selbst gestellt. Einen Platz neben ihm gibt es nicht. Hier schließt die Karosserie einfach nahtlos - von der Motorhaube flach bis zum Heck - ab.

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Ein 812 Superfast ohne Dach?

So klassisch SP1 und SP2 aber auch aussehen, die Technik ist hochmodern. Durch die Carbonkarosse und die fehlende Windschutzscheibe sind die Sportwagen besonders leicht. Sollte man meinen. Doch 1.500 Kilogramm wiegt der Einsitzer SP1, 1.520 Kilogramm gar der Zweisitzer SP2. Das ist vor allem im Vergleich mit dem aktuellen Lotus 3-Eleven, der nur 925 Kilo auf die Waage bringt, schon enorm viel und auch die historischen Vorbilder, auf die man sich bei der Vorstellung bezieht, wogen mit 760 kg lediglich knapp die Hälfte. Das Gewicht mag sich dadurch erklären, dass die Technik weitestgehend vom 812 Superfast stammt. Den Titel “Superfast” lösen indes auch die beiden neuen Monza-Modelle ein. Der 6,5 Liter V12 Motor mit jetzt 810 PS beschleunigt die Renner von Null auf 100 km/h in gerade einmal 2,9 Sekunden. Tempo 200 ist in 7,9 Sekunden erreicht. Schluss ist laut Ferrari erst jenseits der 300-km/h-Marke.

Front und Seite des Ferrari SP1
Foto: Ferrari

Die Ferrari SP1 und SP2 sind besonderen Kunden vorbehalten

Preise, Stückzahlen und einen konkreten Auslieferungstermin nennt Ferrari noch nicht. Für die meisten dürfte das aber eh unerheblich sein. Die “Icona”-Serie soll nur besonderen Kunden und Sammlern vorbehalten bleiben. Viele Exemplare dürfte es demnach nicht geben, teilweise werden 500 Stück kolportiert. Damit die Glücklichen, die zum Zug kommen, sich aber auch stilecht in ihrem Retro-Rennwagen fortbewegen können, wird zeitgleich auch eine Vintage-Bekleidungsserie erscheinen, die Rennanzüge, Helme und Handschuhe beinhaltet. Die dürften angesichts der fehlenden Windschutzscheibe auch dringend nötig sein.

Der Ferrari SP2 von oben
Foto: Ferrari